Wirtschaftsjunioren sind gar nicht so jung

Die Mitglieder von Vorstand und Beirat der Wirtschaftsjunioren (von links nach rechts): Michael Bölling, Holger Falz, Andreas Opitz, Dr. Peter Koopmann, Melchior Ossenberg-Engels, Melanie Flusche, Christian von der Crone, Tanja Nipkow, Philipp Albert, Fabian Schmidt. Weitere Mitglieder des Beirates (nicht auch dem Bild) sind: Britta Hölper, Claus Hegewaldt, Heiko Schäfer und Daniel Ritz.

ALTENA ▪ „Führungskräfte unter 40 Jahren“ – dafür sind die Wirtschaftsjunioren gedacht. Ein Blick auf Vorstand und Beirat der heimischen Gruppierung zeigt, dass sie diesem Anspruch nicht ganz gerecht wird: Ein nicht unerheblicher Teil der Mitglieder ist deutlich älter – zum Beispiel Holger Falz, Melchior Ossenberg-Engels oder auch Andreas Opitz, der sogar bald 50 wird.

Auch Claus Hegewaldt gehört zu den älteren Semestern im Vorstand der Wirtschaftsjunioren – als SIHK-Geschäftsführer ist er „geborenes“ Mitglied des Gremiums. Dass auch für andere mit 40 Jahren noch lange nicht Schluss war, erklärt sich aus einer Besonderheit der Satzung: So lange ein Mitglied ein Amt hat und wiedergewählt wird, kann die Mitgliedschaft weiterbestehen.

Die Wirtschaftsjunioren Mittel-Lenne decken neben Altena und Nachrodt-Wiblingwerde auch die Städte Werdohl, Neuenrade und Plettenberg ab. Altena ist allerdings überdurchschnittlich gut vertreten – deutlich mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder kommen aus der Burgstadt. Das habe einerseits historische Gründe, sagte Hegewaldt gestern. Andererseits habe sich in vielen Unternehmen inzwischen ein Generationswechsel vollzogen, so dass es viele junge Führungskräfte gebe.

Dazu zählt auch Tanja Nipkow. Sie wurde bei der turnusmäßigen Wahl des Vorstands zu dessen Sprecherin gewählt. Die Altenaerin betreibt an der Graetzstraße im Nebenerwerb die Agentur „timeout“, die ein recht einzigartiges Geschäftsmodell verfolgt: Unternehmen, aber auch Privatpersonen können Nipkow als Assistentin auf Zeit buchen – etwa dann, wenn Sonderaktionen wie die Vorbereitung eines Firmenjubiläums für ein hohes Arbeitsaufkommen sorgen, die zudem mit dem eigentlichen Kerngeschäft nichts zu tun haben. ▪ Thomas Bender

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