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Nachschubprobleme bei der Tafel

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Von: Thomas Bender

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Nudeln  und Reis
Reis, Nudeln und andere haltbare Lebensmittel werden dringend gebraucht. © Bender, Thomas

„Über Sachspenden würden wir uns sehr freuen“ – Anette Wesemann, die in der Stadtverwaltung das Stellwerk und damit auch die Tafel betreut, berichtet von Nachschubproblemen. Aus den Supermärkten komme im Moment spürbar weniger als sonst – wobei es sich dabei auch in erster Linie um verderbliche Waren handelt, die kurz vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen. „Das sind zum Beispiel Gemüse, Obst, aber auch Milchprodukte“, schildert Wesemann.

Altena – Wer der Tafel helfen möchte, der spendet am besten haltbare Lebensmittel – zum Beispiel Nudeln, Reis oder Konserven. „Wir können aber auch Hygieneartikel aller Art prima gebrauchen“, sagt Wesemann. Das gilt vor allem auch deshalb, weil sich die Tafel auch für die zu erwartenden Flüchtlinge aus der Ukraine öffnen möchte, die auf der Flucht nur das Nötigste mitnehmen konnten und jetzt eine Grundausstattung brauchen.

Auch Hygieneartikel werden gebraucht

Wer der Tafel helfen möchte, kann Spenden zu deren Öffnungszeiten abgeben – die nächste ist am Dienstag, 29. März, von 10 bis 12.30 Uhr und zwischen 15 und 17.30 Uhr. Immer am Tag vor der Ausgabe (also am Montag, 28. März) bereitet das Tafel-Team die Ausgabe vor und ist dann ab 15 Uhr im Stellwerk an der Lüdenscheider Straße. Dann können ebenfalls Spenden abgegeben werden.

Es sei ihr bewusst, dass diese doch sehr begrenzten Zeiten und die schwierigen Parkplatzsituation vor dem Stellwerk für Spender ungünstig seien, meint Anette Wesemann. Sie will deshalb darüber nachdenken, ob sich (womöglich im Innenstadtbereich) eine andere Annahmestelle finden lässt.

160 Kunden sind registriert

Die Tafel Altena wurde 2021 als Außenstelle der Tafel in Lüdencheid gegründet, die auch das Einsammeln der Lebensmittel in den Supermärkten übernimmt. Alles weitere erledigen dann Aktive des Stellwerks. Zur Zeit sind rund 160 Kunden registriert, die aber in der Regel nicht alle zu den Ausgabeterminen kommen. Im Schnitt holten sich an einem Öffnungstag etwa 80 Personen Lebensmittelspenden ab.

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