Testzentren gut nachgefragt

Regina Kohlbecker ist eine der Helferinnen im Testzentrum Altena.
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Regina Kohlbecker ist eine der Helferinnen im Testzentrum Altena.

Seit gut zwei Wochen gibt es die DRK- Testzentren in Altena und Nachrodt: Im Schnitt „fischen“ die Tester ein bis zwei positive Fälle am Tag heraus. Und so liegt die Wichtigkeit der Schnelltestzentren auf der Hand: Bürger aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde, die sich infiziert haben und es nicht wissen, werden ausfindig gemacht.

Altena/Nachrodt - „Das Zentrum wird dann kurz geschlossen, alles desinfiziert, die Schutzkleidung gewechselt. Das ist wichtig, um die Mitarbeiter zu schützen“, sagt Pawel Max, der für die DRK-Kreisverbände Altena-Lüdenscheid und Iserlohn die Organisation der Testzentren in Altena und Nachrodt übernommen hat.

Die positive „Fälle“ werden an das Gesundheitsamt gemeldet. Für die Bürger beginnt dann die anstrengende Prozedur mit Quarantäne und Überprüfung durch einen PCR-Test.

Zufrieden mit den ersten 18 Tagen

Pawel Max ist nach den ersten 18 Tagen zufrieden. Kleinere technische Probleme sind längst behoben. „Es läuft gut und wird super angenommen“, so Pawel Max. In Altena werden täglich etwa 150 Tests durchgeführt, in Nachrodt zwischen 50 und 70. Tatsächlich gibt es einen regelrechten Run auf das kostenlose Angebot in der Burg Holtzbrinck und in der Lennehalle. Für den heutigen Freitag gibt es in Altena keine freien Buchungstermine mehr und auch Samstag sind von 10 bis 14 Uhr alle Termine vergeben. Doch die gute Nachricht: Man darf auch ohne Anmeldung kommen. In der Burgstadt, wo zwei Teststraßen eingerichtet sind, wurde für diejenigen, die ohne Termin kommen, ein zweiter Computer freigeschaltet. „In Altena kommen besonders viele ältere Damen, die zum Beispiel zum Friseur möchten und dafür einen negativen Test benötigen. Sie brauchen dann natürlich auch einen Ausdruck, weil einige nicht so gut mit dem Smartphone umgehen können. Den bekommen sie dann auch von uns“, erzählt Pawel Max.

In der Lennehalle gibt es etwas mehr Luft: Am heutigen Freitag sind zwischen 16 und 19 Uhr noch Termine frei, ebenso am Samstag zwischen 9 und 14 Uhr. Die Teams sind an beiden Standorten mittlerweile eingespielt. „Es wird immer einfacher, wenn sich die Teams kennen. Das ist in jedem Beruf so, man muss sich erst beschnuppern und das System kennenlernen“, sagt Sven Wienciers, Erste-Hilfe-Beauftragter beim DRK, der sich um die Personalplanung der Testzentren kümmert. Sechs Zentren gilt es im Märkischen Kreis zu „bestücken“ - etwa 100 Interssierte hatten sich für die Tätigkeit gemeldet und wurden vom DRK mit Schulungen vorbereitet.

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