"Summertime  am Lennestein"

1000 Schützen außer Rand und Band - hier gibt's die Fotostrecke!

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Altena – „Eine Hammerparty“ – kurz und prägnant fiel Klaus Hesses Resümee zu „Summertime am Lennestein“ aus. Erstmals hatte die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft im Jahr nach dem Schützenfest zu einer Großveranstaltung eingeladen.

Natürlich hat ein solcher Erfolg mehrere Väter. An erster Stelle seien die Schützen und ihre Gäste genannt. Das Publikum war erkennbar in Feierlaune und ließ sich sofort mitreißen von der Showband Zack Zillis.

Zack Zillis ist eigentlich ein Küchengerät, mit dem Kräuter zerkleinert werden. Bei der Band ist das Programm: „Man nehme alle Hits, die die Popularmusik zu bieten hat, schmeiße sie in den guten alten Zerhacker und präsentiere Showblöcke, wo ein „Major Tom“ auch mal als Reggae daher kommt und in „So Lonley“ mündet“ – so beschreiben die Musiker ihre Ausrichtung. 

Tatsächlich ging’s im Sauseschritt durch die Musikgeschichte; man hörte Titel, die wohl jeder kennt – aber in sehr individueller und überraschender Abwandlung. „Die hatten die Leute beim zweiten Stück schon vor der Tanzfläche“, staunte FWG-Hauptmann Hesse.

Riesenparty vor dem Lennestein

Das wirft natürlich die Frage auf, ob Zack Zillis beim Schützenfest 2021 eine Rolle spielen wird. Bands, die dort auftreten, müssen über ein Repertoire für mindestens sechs Stunden verfügen, was Zack Zillis nicht bieten kann.

„Wir sind aber schon in guten Gesprächen mit anderen Musikern“, verriet der Hauptmann. Die zu führen ist in erster Linie Sache des neuen Adjutanten Jörg Nielsen. „Summertime am Lennestein“ war die erste Veranstaltung, die der verantwortete. „Er hat das wirklich gut gemacht“, sagte Hesse. Etwas persönlich nahm der Adjutant die Sache mit dem Wetter: „Da regnet es drei Wochen lang nicht und dann ausgerechnet während des Auftritts dieser tollen Band“, klagte Nielsen. Der Stimmung tat der Nieselregen allerdings keinen Abbruch, Sauerländer Schützen sind wetterfest. Und dann das Team vom Lennestein. „Das war mega, wie die diese Veranstaltung gestemmt haben“, staunte Nielsen und lobte unter anderem den hohen Personaleinsatz.

Niemand habe lange auf sein Bier oder sein Nackensteak warten müssen, Leergut sei sofort weggeholt worden – „absolut vorbildlich“, meinte auch der Hauptmann. Das gelte umso mehr, als dass die beiden Karakus-Brüder zeitgleich in ihrer zweiten Location – dem Lüdenscheider Festzentrum Hohe Steinert – eine große Hochzeit ausrichteten.

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