„Summer of Pioneers“ gestartet

Wilkommen in Altena! Pioniere sind da

„Summer of Pioneers“ in Altena: Bürgermeister Uwe Kober (Mitte) begrüßte am Montag mit seinem Team die Pioniere in der Burg Holtzbrinck.
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„Summer of Pioneers“ in Altena: Bürgermeister Uwe Kober (Mitte) begrüßte am Montag mit seinem Team die Pioniere in der Burg Holtzbrinck.

Willkommen in Altena! Die Pioniere sind angekommen, die sich nun ein halbes Jahr lang Gedanken um die Zukunft der Stadt machen sollen. Sie wurden am Montag (7. Juni) offiziell begrüßt - und brachten gleich eine erste verrückte Idee ins Spiel.

Altena – Wie wäre es mit einem Weinberg in Altena? Gerade angekommen, herzlich begrüßt, vorsichtig kennengelernt, da diskutierten die Pioniere schon die erste Idee. Wenn ein Weinberg in Ostfriesland möglich ist, warum dann nicht auch in der Burgstadt? Fakt ist: Kein Plan ist zu verrückt, um ihn nicht zu prüfen. „Endlich geht es los. Alle, die hier sind, sind gespannt aufeinander“, so Bürgermeister Uwe Kober (CDU), der mit seinem Team am Montag (7. Juni) die Gäste des Projektes „Summer of Pioneers“ in der Burg Holtzbrinck begrüßte.

Bevor die lockere und von großer Vorfreude geprägte Vorstellungsrunde startete, wurden alle Teilnehmer auf das Coronavirus getestet. „Negativ“ konnten sodann alle gemeinsam positiv auf die kommenden sechs Monate blicken, in denen die außergewöhnliche Kampagne das Leben in der Stadt bereichern wird.

Laufen lernen in Altena - für Levin und die Stadt

Laufen lernen in Altena: Das könnte nicht nur für den sieben Monate jungen Levin gelten, der mit seiner Mama Sarah von Kaminietz aus Berlin in die Burgstadt gekommen ist. Das ist möglicherweise auch das Motto für die nächste Zeit. „Altena ist eine schöne Stadt, meine Heimat. Aber manchmal wird man ja auch betriebsblind. Und so ist jede Idee willkommen“, meinte Uwe Kober und ergänzte: „Wir setzen viel Hoffnung in euch und ihr in uns.“

Altena hat jedenfalls schon mal Eindruck hinterlassen – und zwar einen recht positiven. Die Wohnungen, die die Baugesellschaft zur Verfügung gestellt und eingerichtet hat, sind großartig angekommen. „Wir wohnen schön im Grünen“, erzählte Christine Settgast, die mit ihrem Mann Christoph in die Burgstadt umgesiedelt ist: Sie ist Ingenieurin, er ist IT-Berater. Mit den anderen Pionieren wollen die beiden der Frage nachgehen: Wo drückt der Schuh in Altena?

Hoffnung auf neue Bürger

„Wenn Sie Altena kennenlernen, wollen Sie nicht mehr weg“, prophezeite Manfred Haupt, Chef der Altenaer Baugesellschaft. Und natürlich ist es so, dass die Pioniere nicht grundsätzlich nach sechs Monaten das Weite suchen müssen. „Von mir aus können Sie auch länger bleiben“, meinte Uwe Kober mit einem Schmunzeln und mit Blick auf das Projekt „Summer of Pioneers“ in Wittenberge, wo einige Teilnehmer nach Beendigung der Aktion eine neue Heimat gefunden haben. Was Altena von dem Projekt erwarten kann, erzählt Pionierin Christina Quast, die in Wittenberge dabei war, im Interview .

Pionierin Christina Quast freute sich über die Arbeitsplätze in den Coworking-Spaces in Altenas Innenstadt, die Andreas Kisker gestaltet hat.

Jetzt aber erst einmal ankommen, Altena und das Team kennenlernen. Am Montag (7. Juni) wurden natürlich auch sofort die Arbeitsplätze in Augenschein genommen – und zwar in den Ladenlokalen an der Lennestraße 38 (ehemals Café Talstation), 57 und 59. Sie wurden als sogenannte Coworking-Spaces hergerichtet. Andreas Kisker, Architekt und Mitarbeiter der Abteilung Planung und Bauen der Stadt Altena, hat fast futuristisch-anmutende und gleichzeitig praktische Arbeitsplätze gestaltet, die für die Digitalarbeiter eine freundliche Umgebung bieten.

Wohlfühl-Ort mit Strand an der Weihnachtsbude

Mitten in der Innenstadt können die Pioniere dort zum einen ihrem normalen Job nachgehen, zum anderen aber auch gemeinsam mit anderen Coworkern Ideen entwickeln, zum Beispiel für die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt oder für die Nachnutzung der Schwarzenstein-Brache. Es gibt auch einen Coworking-Platz unter freiem Himmel – und zwar oberhalb der Deutschen Bank.

Dort wurde von der Baugesellschaft ein Wohlfühl-Ort mit Sand und Strandkörben geschaffen – inklusive Weihnachtsbude als Strandbar. Das Material dafür hat die Firma Tigges gespendet. Es ist also alles bereit für einen spannenden Austausch und für eine spannende Zeit, um mit vielen Altenaer Bürgern ins Gespräch zu kommen.

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