Süßer Dank ans Kohlberghaus

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Ortsvorsteher Helmar Roder und Andrea Küttner von der Bäckerei Timmermann bei der Übergabe. ▪

ALTENA ▪ „Wir geben heute mal etwas zurück.“ Mit diesen Worten überraschten Dahles Ortsvorsteher Helmar Roder und Andrea Küttner von der Bäckerei Timmermann Bewohner und Angestellte des Kohlberghauses. Sie erhielten 100 frisch gebackene Stutenkerle zum Verzehr. Von Johannes Bonnekoh

„Das ist aber eine nette Geste“, dankte Einrichtungsleiter Torsten Severing für die 68 Bewohner und rund 90 Mitarbeiter des Hauses. „Ich denke mal, an St. Nikolaus, passt das ja ganz hervorragend“, schmunzelte der Pädagoge.

Die Dahler Abordnung überreichte die Leckereien im Auftrag des Dahler Qualitätsringes. Denn der kann „bei jeder unserer Veranstaltung bedingungslos auf das Kohlberghaus zählen“, sagte Ortsvorsteher Helmar Roder. Er erinnerte im Gespräch an Veranstaltungen wie „Dahle holt die Welt ins Dorf“ oder erst jüngst den Weihnachtsmarkt. „Wir können immer auf das Equipment des Kohlberghauses zurückgreifen, das ist einfach klasse“, so der Dahler.

Torsten Severing begründete das Mittun aus Küche, Keller und Personal inclusive vieler Bewohner in einem einfachen Satz: „Wir fühlen uns als Dahler und gehören hierher.“ Er bezeichnete das Miteinander von Dahle und Kohlberghaus inclusive der weiteren Einrichtung, der Borbet-Villa an der Linscheidstraße 38, „als gelebte Integrationsarbeit“.

Der Heimleiter ging ein wenig in die Historie zurück und berichtete von einem zunächst schwierigen Weg. Nicht immer seien die Bewohner des Hauses bedingungslos angenommen worden. Da habe es schon Vorbehalte, ja sogar Sorgen und teilweise Ängste, gegeben. „Ich denke aber mal, in den 15 Jahren, wo wir gemeinsam hier leben und wohnen, hat sich alles normalisiert“, so Severing.

Helmar Roder und Andrea Küttner hatten die 100 Stutenkerle in vier große Waschkörbe verpackt und gingen dann mit jeweils einer lustigen roten Zipfelmütze auf dem Kopf durch die Zimmer und Säle der Einrichtung. „Von uns aus kann die Zusammenarbeit so weiter gehen wie bisher“, sagte Torsten Severing. Und Helmar Roder schloss sich an: „Es funktioniert und ist einfach eine tolle Sache, wie wir uns verstehen und gegenseitig befruchten.“

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