„Südwestfalen in Düsseldorf nicht vergessen“

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Thorsten Schick, CDU-MdL und Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein: „Gemeinsam für die Region“

ALTENA - „Wir kennen uns aus sehr guter Zusammenarbeit!“ – Mit diesen Worten begrüßte am Donnerstag Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein seinen Parteifreund und heimischen Landtagsabgeordneten Thorsten Schick.

Ein Antrittsbesuch im herkömmlichen Sinne sei sicherlich nicht nötig, meinte das Stadtoberhaupt und erinnerte an die guten Zeiten der Schwarz-Gelben Landesregierung und viele Initiativen für Altena, die Schick als damaliger Landtagsabgeordneter für die Burgstadt mit auf den Weg gebracht habe.

Einig waren sich beide Gesprächspartner, dass mit Thorsten Schick als CDU-Mann und seinem Kollegen Michael Scheffler aus dem Regierungslager „jetzt zwei für die Region sprechen.“ Da könne man fast schon die Landesregierung zu Gunsten der Region in die Zange nehmen. Denn Schick als auch Hollstein warnten vor einer „Umverteilung der Mittel von Südwestfalen in Richtung Großstädte im Revier.“ Dem werde er mit ganzer Kraft widersprechen, so Schick und gegensteuern. Hollstein sprach gar von der „Kornkammer Südwestfalen“, einer Region, in der das Geld im Land verdient werde und die keinesfalls nach „hinten runter fallen dürfe.“

Stärkungspakt, fehlender Landeshaushalt, Bürokratie – es gab viel zu besprechen zwischen Schick und Hollstein. Einer der Schwerpunkte war aber eindeutig die gemeinsame Klage über den Zustand der Landesstraßen. Zwar räumte Hollstein ein, dass auch viele Nebenstrecken nicht in allerbestem Zustand seien, aber ob Mühlenrahmde, der Hemecker Weg oder auch die Altenaer Straße Richtung Dahle: „Es muss endlich etwas passieren, sonst geht der Straßenuntergrund auch noch kaputt.“ In Schick sieht Hollstein einen Fürsprecher, „weil der Thorsten im Ausschuss für Bauen und Verkehr aktiv ist.“

Kritik an der Landesregierung gab es am Donnerstag nur in Nebensätzen. Schick sprach aber dennoch davon, darauf zu drängen, dass das Land seiner Bringschuld gegenüber Südwestfalen nachkommt. „Wir dürfen nicht nur Region zweiter Klasse verkommen.“ Weil das Geld hinten und vorne nicht reiche, müssten landesweit Standards auf den Prüfstand.

von Johannes Bonnekoh

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