Suche nach Vermisstem bislang ohne Erfolg

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und Johannitern bei der Lagebesprechung.

ALTENA ▪ Ein Polizeihubschrauber kreiste schon in der Nacht zum Dienstag über Dahle, am Dienstagnachmittag wurde die Suchaktion deutlich ausgeweitet. Vermisst wird ein 18-Jähriger. Von Thomas Keim

Er hatte seinen Wohnsitz zuletzt in Altena. „Das Motiv für das Wegbleiben der Person liegt im privaten Bereich“, heißt es bei der Polizei. Die Suche konzentriert sich auf den heimischen Raum, weil das Handy des Vermissten zuletzt im Bereich des Kohlbergs zwischen Dahle und Neuenrade geortet wurde. Matthias Radtke, Leiter der Altenaer Wache, hatte zudem die Rettungshundestaffel Siegen/Wittgenstein der Johanniter Unfallhilfe angefordert. Als Zugführer fungierte hier Matthias Biskup.

Auch die Feuerwehr wurde zu Hilfe gerufen. Die Löschgruppe Altena-Dahle half seit gestern Mittag bei der Suche mit. Einsatzkräfte der Feuerwehr begleiteten die einzelnen Suchtrupps der Hundestaffel, die mit speziell geschulten, so genannten Mantrailer-Hunden arbeiten. Diese Tiere sind auf menschliche Witterung trainiert und ersetzen durch ihre feine Nase im Fall einer Vermisstensuche eine Vielzahl von Polizeikräften. Es gelte, noch einmal das Tageslicht auszunutzen, so Radtke gestern vor Ort.

Im Einsatz waren am frühen Nachmittag 14 Hundeführer mit 40 Helfern – darunter auch Fachleute des DRK und des Arbeiter-Samariterbundes –, bis zu 46 Feuerwehrkräfte und vier Polizeibeamte. Dass man noch weitere Hundeführer anfordern wurde, galt am Nachmittag als wahrscheinlich. Der Vermisste ist 1,80 Meter groß und schlank, hat dunkelblonde Haare und blau-graue Augen. Er war bekleidet mit einer grauen Jacke und einer Jeanshose. Er trug einen roten Rucksack bei sich.

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