Schäden auf der Start- und Landebahn sowie am Tower

Sturm und Wildschweine "verwüsten" den Flugplatz Altena-Hegenscheid

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Umgepflügt haben Wildschweine das Flugfeld.

Altena/Iserlohn - Am Flugplatz Altena-Hegenscheid haben Wildschweine erneut ganze Arbeit geleistet: Die Landebahn ist verwüstet. Damit nicht genug: Der Sturm des letzten Wochenendes hat am Tower erhebliche Schäden angerichtet.

Der Flugplatz Altena-Hegenscheid, wo der Luftsporterein (LSV) Hegenscheid und der Aero-Club Altena Hegenscheid zuhause sind, ist ein sogenannter Verkehrslandeplatz. 

Er liegt zwar schon auf Iserlohner Stadtgebiet, ist aber der Burgstadt geografisch deutlich näher als Iserlohn. Es gibt dort eine 600 Meter lange Lande- und Startbahn auf Gras.

Eben diese Start- und Landebahn ist nun einmal mehr von Wildschweinen heimgesucht worden. Nachdem die Verantwortlichen bereits in mühevoller Kleinarbeit die Hinterlassenschaften des ersten Besuches der Schwarzkittel geräumt hatten, ist nun das nächste Ärgernis groß.

Antennen riss der Wind vom Tower.

"Wir haben schon mit der Jagdbehörde gesprochen", sagt Frank Stuwe vom LSV Hegenscheid. Jetzt gehe es darum, wie man die Wildschweine vergrämen könnte.

Neben den Schäden durch den neuerlichen Wildschwein-"Besuch" müssen sich die Verantwortlichen der Flugplatz Hegenscheid GmbH mit den Schäden befassen, die das stürmische Wetter am Tower verursacht hat. Dort wurden Antennen abgerissen.

Landen dürfen auf dem Flugplatz Altena-Hegenscheid Motorsegler, Segelflugzeuge, Hubschrauber, Ballone und Ultraleicht-Flugzeuge, wobei teilweise das vorherige Einholen einer entsprechenden Genehmigung erforderlich ist.

Ende September 2018 war der Flugplatz Hegenscheid gleichzeitig von drei Rettungshubschraubern angeflogen worden. Anlass war ein schwerer Unfall auf der B 236 mit mehreren Verletzten. 

Weil Nebel die Landung der Hubschrauber am Parkplatz Langer Kamp unmöglich machte, mussten der ADAC Christoph Westfalen vom Flughafen Münster-Osnabrück, ein Hubschrauber der Johanniter aus Gießen und der Bundeswehrhubschrauber SAR41 vom Fliegerhorst am Militärflugplatz Nörvenich bei Köln am Hegenscheid landen.

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