Der Strom von Mark-E wird in Altena teurer

Sparen ist gut - nur darf es keine Fallstricke geben.

ALTENA ▪ Wie sag ich‘s meinem Kunden? Das wissen die Mitarbeiter im Callcenter von Mark-E ganz genau – sie wurden eigens geschult, bevor der Stromversorger in diesen Tagen seine Kunden schriftlich über die bevorstehenden Preiserhöhungen informierte. Natürlich sorge Mark-E auch dafür, dass in solchen Zeiten möglichst viele Mitarbeiter an Bord sind. „Es darf nicht sein, dass Kunden dann auch noch in endlosen Warteschleifen hängen“, verriet gestern Unternehmenssprecher Uwe Reuter.

Kunden die sich über die etwa siebenprozentige Strompreiserhöhung beschweren wollen, werden von den Servicekräften über die hohen Kosten für die Einspeisung regenerativer Energien informiert.

Faire Preise

Sie erfahren, dass Mark-E sich um eine faire und transparente Preisgestaltung bemüht und welche Tücken die Preismodelle der Konkurrenz mit Vorauszahlungen und Kautionen haben können. Der Service vor Ort mit Beratung in allen Fragen zum Thema Energie wird angesprochen und auch die Rolle, die Mark-E als Arbeitgeber, Sponsor und Partner von Städten und Stadtwerken für die Region spielt.

„Wer wirklich wechseln will, der ruft aber gar nicht erst an“, weiß Uwe Reuter und gibt offen zu: „Unsere Preise orientieren sich nicht an den allerbilligsten Mitbewerbern“. Tatsächlich ergibt der Blick auf verivox oder andere Strompreisrechner im Internet, dass ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden seine Stromkosten durch einen Anbietenwechsel um fast 300 Euro verringern kann – wobei bei diesem Vergleich Anbieter mit Vorauskasse oder Kautionen noch nicht einmal berücksichtigt worden sind.

Kunden kommen zurück

„Es kommen auch wieder Kunden zurück“, weiß Reuter und berichtet, dass in der Vergangenheit manch einer vor einem Anbieterwechsel das Kleingedruckte nicht genau genug gelesen habe. Oft sei es so, dass bei der Konkurrenz so genannte Strompakete gekauft werden – komme der Kunden mit dieser „bestellten“ Menge nicht aus, dann werde der Mehrverbrauch“ oft sehr, sehr teuer“. von Thomas Bender

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