Im Katastrophenfall wirksam helfen:

Strom fließt auch nach Terrorangriff dank des THW

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Dagmar Freitag MdB und Frank Herbel vom Altenaer THW.

Altena - Ein Terrorangriff legt die Stromversorgung des Kreises lahm. Ein Flugzeug ist auf Altenaer Stadtgebeit abgestürzt. Ein Sturm hat die Fritz-Berg-Brücke schwer beschädigt. Szenarien wie diese spielte jetzt das Technische Hilfswerk durch - im Beisein von Dagmar Freitag, MdB.

Dagmar Freitag, heimische SPD-Bundestagsabgeordnete, überquert täglich die Spree. Berlins Wasserstraße ist ihr seit vielen Jahren vertraut. Dass sie aber einmal das Wasser dieses Flusses auf Sauberkeit und Keime analysieren würde, das hätte sie nicht gedacht.

Spreewasser analysiert

Und doch kam es jetzt so: Frank Herbel, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerkes Altena, THW, folgte kürzlich der Einladung des Deutschen Bundestages zu einem Kennenlern-Tag in die Bundeshauptstadt. Dort kamen mehr als 400 ehren- und hauptamtliche THW-Kräfte aus ganz Deutschland zusammen. Motto der Begegnung: „MdB trifft THW - Sicherheit im Blick“. Herbel: „Mehr als 280 Abgeordnete, darunter auch Dagmar Freitag, informierten sich über das ehrenamtliche Engagement im THW und die neue Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung.

Notversorgung durchgesprochen

Als THW haben wir diesem Personenkreis anhand interaktiver Stationen die vielfältigen Fähigkeiten des THW demonstriert. Die teilnehmenden Abgeordneten analysierten unter anderem gemeinsam mit den THW-Ehrenamtlichen Wasser aus der Spree, übten sich in einem Nagel-Geschicklichkeitsspiel und erfuhren mehr über die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sowie die Unterstützung von Friedensmissionen für die Vereinten Nationen.“ Wesentlicher Inhalt des Treffens: THW-Helfer wie Herbel stellten die neu konzipierte Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (Kritis), vor. Sie wurde eingerichtet, damit das THW im Unglücks- oder Katastrophenfall (Flugzeugabsturz, Terrorangriff, Naturgewalten) sicher und sofort eingreifen kann. Wichtig in diesem Zusammenhang:

Kommunikation ist alles

Die Nutzung der überörtlichen Kommunikationsnetze der THW-Einheiten, die beispielsweise garantieren, dass Städte oder Regionen umgehend mit Strom oder Trinkwasser versorgt werden und auch weitere sogenannte kritische Infrastrukturen aufrecht erhalten werden können. Dazu gehören unter anderem Bahnstrecken. THW-Präsent Albrecht Broemme: „Ich freue mich, dass sich die Abgeordneten so zahlreich für die Arbeit unserer Helfer interessieren. Dies ist ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Einsatzkräfte und gibt uns den nötigen Rückhalt“. Herbel: „Ich bin froh, nach Berlin gefahren zu sein. Dagmar Freitag und unser Altenaer THW-Team kennen sich gut und schätzen sich.“

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