Streusalz satt - doch der Winter lässt noch auf sich warten

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Im Winter 2012 kann von Streusalzmangel jedenfalls keine Rede sein.

ALTENA - Noch lässt der Winter auf sich warten – sehr zur Freude der Bauhofmitarbeiter, die in diesem Jahr mit ihren Familien Weihnachten feiern durften und dabei bestimmt an das Weihnachtsfest im vergangenen Jahr zurückgedacht haben.

2010 waren sie an allen Feiertagen stundenlang auf Achse, um Straßen, Wege und Plätze wenigstens einigermaßen frei zu halten. Es schneite sozusagen ununterbrochen, zeitweise war auf den Straßen in den höher gelegenen Ortsteilen kaum ein Durchkommen möglich.

Konkrete Zahlen über das Schneechaos vor einem Jahr kann Volker Richter nennen: „Im Dezember 2010 haben wir rund 300 000 Euro für den Winterdienst aufgewendet“, berichtet der Leiter des Baubetriebshofes. Darin enthalten: Kosten für die Geräte und für das Streusalz – so lange noch welches da war, denn Ende 2010 waren die Lager des Bauhofes leer. Nachschub gab es wochenlang nicht, deshalb musste auf Granulat von Mark-E zurückgegriffen werden. Das meiste Geld ging aber für hunderte von Arbeitsstunden drauf, die die Mitarbeiter leisten mussten. Der Baubetriebshof stellt jede Arbeitsstunde mit 35,20 Euro in Rechnung, hinzu kommen Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeiten.

Der Dezember 2011 ist noch nicht abgerechnet. „Aber wir haben in diesem Monat mit Sicherheit für den Winterdienst deutlich unter zehn Prozent der Ausgaben des Vorjahres gehabt“, sagt Richter und erinnert daran, dass es in den vergangenen Wochen „vielleicht eine Hand voll“ Winterdiensteinsätze gegeben hat. - ben.

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