Straßensanierung startet heute: Keine Ausweichflächen für Anwohner im Umfeld vorhanden

Parkplätze in der Nette: Das große Suchen beginnt

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Halteverbot an der Westiger Straße: Anwohner müssen sich Alternativen suchen.

Altena – Vor einem ernsten Problem stehen sehr viele Anwohner der Westiger Straße ab dem heutigen Dienstag. Wohin mit dem Auto in den nächsten Monaten? Weil heute die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahn und Gehwege auf einem längeren Abschnitt dieser Straße beginnen und dafür eine halbseitige Sperrung erforderlich ist, ist der Bereich gespickt mit etlichen Halteverbotsschildern.

 Und zwar auf dem Abschnitt zwischen der oberen Einmündung des Giershagener Wegs in Höhe der Firma Nedschroef bis zum Abzweig In der Heimecke am Drahtwerk Finkernagel. Natürlich hat man in der Stadtverwaltung, die im Auftrag von Straßen.NRW für die Planung verantwortlich zeichnet, nach Ausweichparkplätzen gesucht. Ernüchternde Erkenntnis: keine in Sicht. „Es gibt keine freien Flächen“, sagt Marvin Berg von der Bauabteilung der Stadtverwaltung. „Wir konnten in der Umgebung keinen Ausweichparkplatz finden.“ Es hätte – unter normalen Umständen – die oberhalb des Abschnitts gelegene Freifläche gegenüber der Firma Frohn zur Verfügung gestanden. Die aber wird aktuell von der Firma Westnetz als Lagerplatz für Baumaschinen und -material belegt, weil Westnetz unterhalb der heute startenden Baustelle eine Gasleitung erneuert. Und so wird die Nette zur Großbaustelle – inklusive der damit verbundenen Probleme wie Parknot. Weiter erschwert wird die Situation dadurch, dass im benachbarten Kohlhagener Weg ebenfalls Halteverbot besteht. Es wurde angeordnet, damit der Rettungsweg für die Feuerwehr frei bleibt während die Gasleitungen an der Werdohler Straße (B 236) – Baustelle Nummer drei derzeit in Altena – verlegt wird. Das dauert voraussichtlich noch biss September. „Für die Anwohner ist das eine ungeheure Belastung“, weiß Ulrike Anweiler, die Leiterin des Ordnungsamtes. Ihre Behörde ist nicht für die Bauplanung verantwortlich, hat aber die sogenannten „verkehrsrechtlichen Anordnungen“ getroffen. Man müsse abwarten, wie sich die Lage darstellt, wenn die Baustelle eingerichtet ist, meint Anweiler. Vielleicht lasse sich die Halteverbotsstrecke verkürzen. Einziger schwacher Trost: Weil sich der Beginn der Bauarbeiten in der Nette – eigentlich für März vorgesehen – verzögert hatte, fällt nun die zeitliche Überschneidung mit der Westnetz-Gasbaustelle etwas geringer aus.

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