Arbeiten an Flüchtlings-Begegnungsstätte im ehemaligen Mythos stocken etwas

Straßensanierung in Dahle wird in 2018 begonnen

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Flüchtlinge bringen sich in die Sanierung und den Umbau des ehemaligen Restaurantes Mykonos aktiv ein.

Altena - Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein kündigte am Montag, 25. September,  vor dem Rat an, dass die Verwaltung für den in Kürze zusammen tretenden Sozialausschuss eine umfangreiche Vorlage erarbeitet. Inhalt: Baufortschritt und weiterer Sachstand der Maßnahme Umbau des ehemaligen Restaurants Mythos an der Freiheitstraße zu einem Begegnungszentrum mit dem Schwerpunkt Flüchtlingsbetreuung.

Von einem Stillstand der Arbeiten, so das Stadtoberhaupt, könne keine Rede sei. Hollstein räumte aber ein, dass die Arbeiten derzeit etwas stockten. Das liege zum einen an der weniger gewordenen Mitarbeit von Flüchtlingen, sei aber auch auf die vollen Auftragsbücher von Handwerksbetrieben zurückzuführen. Das sei zwar einerseits gut, habe aber auch für eine nicht so geplante Renovierungsverzögerung gesorgt. Hollstein kündigte an, dass der untere Bereich des Hauses noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll. Alle dürften sich dann auf sehenswerte Räumlichkeiten freuen. Dann nehme man im Anschluss im kommenden Jahr die oberen Räume in Angriff. Er könne sich vorstellen, dort ein Büro für das Stellwerk und Räume für Sprachkurse einzurichten.

Der Einsatz verschiedener ehrenamtlicher Helfer, auch aus dem Kreis von Flüchtlingen, stagniert zurzeit etwas.

Allerdings obliege diese Fein-Planung dem Stellwerk. Er wolle den Aktivitäten nicht vorgreifen. Rückfragen vonseiten des Rates gab es zu diesem Bericht nicht. Stellvertretende Bürgermeisterin Hanna Freissler berichtete von der Aufsichtsratssitzung der MVG. Neben Zahlen, Daten und Fakten – unter anderem den Beförderungszahlen – teilte sie mit, die MVG plane, bereits in „fünf Jahren E-Busse durch Altena fahren zu lassen.“ Dahles Ortsvorsteher Helmar Roder hakte noch einmal nach, wie weit die Planungen der Ortsdurchfahrt gediehen seien. Stadtplaner Roland Balkenhol verknüpfte seine Antwort gleich mit einem weiteren Straßenbauprojekt, das Altena und Straßen.NRW gemeinsam in Angriff genommen haben, die Teilsanierung der Westiger Straße.

Bürokratismus

Er sprach von einem riesigen Bürokratismus, weil die Stadt externe Planungsbüros hinzugezogen habe, die sich aber immer wieder mit Straßen.NRW abstimmen müssten. Da schüttelte man im Rathaus schon häufiger den Kopf, weil Straßen.NRW offenbar anders und länger arbeite, als im Altenaer Rathaus gedacht. Konkret stellte er in Aussicht, dass in Dahle im Frühjahr 2018 die Bagger anrollen würden. „Wir sind in der letzten Runde“. Er sei zuversichtlich, die „Ausschreibungen endlich aus dem Haus geben zu können.“ Ähnlich äußerte er sich zum Sanierungsstück Westiger Straße zwischen Drahtwerk Finkernagel und Nedschroef.

Dahles Ortsvorsteher Helmar Roder ist sauer: "Es muss endlich etwas passieren. An sich sollte unsere Ortsdurchfahrt schon in diesem Jahr saniert werden."

Auch hier hänge vieles im Haus von Straßen.NRW. Es handele sich einfach um ein „zähes Geschäft“. Wenn die vorläufige Endplanung durch die von Altena beauftragten externen Büros für beide Straßen – also Dahle und Westiger Straße – genehmigt worden seien, könne es losgehen. „Wir warten jetzt wirklich nur noch auf Straßen.NRW.“ Formalien: Wegen des Ausscheidens von Verwaltungsmitarbeiter Schwerdt bestimmte der Rat neue Verhindertenvertreter für die VHS und Musikschule

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