Hangarbeiten wandern weiter

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Am Winkelsen sollen die Arbeiten in der kommenden Woche beendet sein. ▪

ALTENA ▪ Kaum neigt sich die halbseitige Straßensperrung aufgrund des Grünschnitts gegenüber Winkelsen auf der Bundesstraße 236 dem Ende zu, wird an anderer Stelle eine neue Sperrung eingerichtet.

In der kommenden Woche soll auch an drei Abschnitten zwischen Pott-Jost- und Fritz-Berg-Brücke der Hang „auf etwa 300 Metern von losen Gesteinsbrocken und Sträuchern befreit werden“, so Michael Overmeyer, Pressesprecher von StraßenNRW. Im Sommer sollen dort – wie auch am Winkelsen – vorhandene Felssicherungen erneuert werden.

Ende nächster Woche wird die Engstelle auf der Werdohler Straße deutlich verkürzt. „An dieser Stelle sind die Arbeiten im Hang zu 60 Prozent fertig“, sagte Overmeyer auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Grünschnitt für die im Sommer geplante Hangsicherung lief bisher durch eine Fachfirma sehr „unproblematisch“. Overmeyer erklärte: „Ich habe fast nichts von der Baustelle gehört.“ Dies sei für ihn ein gutes Zeichen gewesen, „und das bei der Länge der Baustelle“.

„Wir arbeiten daran“, ist derzeit die kurze Antwort von Stadtplaner Roland Balkenhol zur Situation am Schwarzenstein. Hier bleibt die einseitige Straßensperrung aus Sicherheitsgründen weiter bestehen. „Wir sind dabei eine Lösung herbeizuführen um die Trümmer dort zu entfernen“, sagt Balkenhol. Damit meint der Stadtplaner das Haus Nummer 60 – bei dem der eingestürzte Dachstuhl und herunter gefallene Steine für die Sperrung der B 236 sorgten. Daneben geht es ihm allerdings auch um das gegenüberliegen Haus Werdohler Straße 55. „Da arbeiten wir aus meiner Sicht in die gleiche Zielrichtung“, erklärt Balkenhol. Wann der Abbruch der Häuser erfolgen kann, bleibt weiter unklar. Zunächst müssen Autofahrer weiter mit der Ampellösung leben. ▪ David Schröder

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