Straßen.NRW: Aus Bäumen wird Biomasse

Gehölzpflege hilft der Natur

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Im Auftrag von Straßen.NRW sammelte ein Groß-Lkw das geschlagene Holz zur Aufbereitung ein.

Altena - Gehölze und andere Anpflanzungen entlang von Straßen erfüllen wichtige Funktionen. Verkehrstechnisch fungieren sie als Sicht-, Blend- und Windschutz, bautechnisch sind sie ein wichtiger Aspekt unter anderem als Böschungssicherung und schließlich gestalterisch häufig eine „grüne“ Einbindung der Straße ins Umfeld. Das gilt auch für die B 236 zwischen Altena und Nachrodt. Das Straßenbegleitgrün entlang dieser Trasse wird regelmäßig durch Straßen.NRW gepflegt.

Aber der „Baustoff“ Pflanze lebt und verändert sich ständig. Deshalb müssen Gehölzflächen an Straßen immer wieder gepflegt werden. Dazu sagt Straßen.NRW: „Oberste Priorität hat bei der Gehölzpflege die Verkehrssicherheit. 

Nicht immer muss dafür ein Baum gefällt werden, in manchen Fällen genügt ein fachgerechter, regelmäßiger Rückschnitt. Mitunter kann „Pflege“ jedoch bedeuten, dass auch stärkere Bäume in größerer Zahl entfernt werden müssen, um potenzielle Gefahrenquellen zu beseitigen.“ 

So eben auch entlang der B 236. Das sorgt oft für Irritationen. Doch, so Straßen.NRW weiter: „Manchmal schauen frisch gepflegte Flächen auf den ersten Blick wirklich schlimm aus. Aber was für Außenstehende häufig nach einem ,Kahlschlag'  aussieht, hilft der Natur dabei, sich zu verjüngen und neu aufzustellen. Schon relativ kurze Zeit später, wenn die Pflanzen wieder ihre Triebe ausbilden, stellt sich ein ganz anderes Bild dar.“ 

Übrigens: Ein Teil des Holzes verbleibt vor Ort, wo es als Totholz oder zu Reisighaufen gestapelt Pilzen, Pflanzen, Insekten und Vögeln einen neuen Lebensraum bietet. 

Der weitaus größere Teil des Gehölzes wird jedoch weiterverwertet und als gehäckselte Biomasse energetisch genutzt oder kommt als Holzwerkstoff zum Einsatz, zum Beispiel für Spanplatten. Deshalb war das große Fahrzeug in den vergangenen Tagen entlang der Straße im Einsatz.

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