Zweite Auflage des Erasmus-Projekts der Organisation „B-Free“ an der Egge

Straßen-Kunst für politische Impulse

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Auch Kulissen für das Straßentheater entstehen auf dem Gelände des Pfadfinder-Heims.

Altena - „Show it out loud 2.0“ vereint seit Freitag Europäer aus Estland, Tschechien, Polen, Moldawien, der Slowakei und Deutschland im Pfadfinderheim an der Egge. Bereits zum zweiten Mal hat die Organisation „B-Free“ aus Iserlohn zu einer mit EU-Fördergeldern finanzierten Jugendfreizeit eingeladen.

In sieben Tagen bereiten die 16- bis 25-Jährigen Streetart-Projekte vor, die in Köln und Altena gezeigt werden. Stammorganisationen aus dem Erasmus-Förderprogramm haben das internationale Angebot im europäischen Ausland bekannt gemacht. Bereits im März hatte die Iserlohner Gruppe „B-Free“ nach Altena eingeladen, um ein Graffiti-Projekt im Behördenparkhaus umzusetzen. „Uns ist die Stadt damals so nett entgegengekommen, dass wir unser nächstes Projekt gleich wieder hier gestartet haben“, erklärt Organisationssprecher Marcel Hettwer.

Unter fachpädagogischer Anleitung erarbeiten die Hausgäste einen Flashmob pro Homoehe und ein Straßentheater für den Umweltschutz. Beides wird heute öffentlich in Köln umgesetzt. Im Laufe der Woche werden die Bürger zudem im Stadtgebiet auf kleine, selbstgestaltete Plakate mit impulslastigen Botschaften fürs Leben stoßen. Auch sie entstehen derzeit im Pfadfinderheim. Eine vierte Gruppe macht ein Foto- und Video-Projekt, das in erster Linie der Dokumentation der „Shout it out loud“-Woche dient.

Ihre Themen wählen die Teilnehmer selbst. „B-Free“ hilft bei der praktischen Umsetzung der Ideen. Damit schlägt die Organisation ganz in die Kerbe des Erasmus-Gedanken. „Diese Bewegung steht für lebenslanges Lernen“, erklärt Marcel Hettwer.

Es sieht danach aus, dass Altena und das Pfadfinderheim Teil des Lernprozesses bleiben. „Diese Stadt ist zwar klein, aber auch sehr weltoffen“, haben die Teilnehmer festgestellt. Zudem biete das abgelegene Gästehaus über der Nette ideale Bedingungen zur Vorbereitung und Umsetzung von Ideen. „Wir kommen bestimmt wieder!“, so Marcel Hettwer.

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