Der Gasthof Strafraum wird zur Bäckerei

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Immobilienkaufmann Harun Cici hat das Haus Lennestraße 6 erworben. Im ehemaligen Gasthof „Strafraum“ soll noch in diesem Jahr eine türkische Bäckerei einziehen.

Altena -  Noch in diesem Jahr wird der Geruch von frischem Brot und leckeren Backwaren durch die Lennestraße ziehen. Direkt am Eingang der Geschäftsstraße, im ehemaligen Gasthof Strafraum, laufen schon die Renovierungsarbeiten für ein neues Ladenlokal.

„Hier zieht ein Bäcker ein, die Stadt wird weiter aufgewertet“, sagt dazu Makler und Investor Harun Cici. Er hat das Wohn- und Geschäftshaus Lennestraße 6 erworben und richtet neben dem Ladenlokal noch zusätzlich drei Wohnungen neu her. „Zwei sind auch noch anzumieten“, lässt sich Harun Cici ein wenig in die Karten schauen.

Nach der Templertränke am Markaner und dem Wohnhaus Lennestraße 2 ist diese Immobilie jetzt die dritte im Besitz des Werdohler Immobilienmaklers am Eingang zu Altenas Fußgängerzone. Cici nimmt nach eigenen Angaben mehr als 50  000 Euro in die Hand, um das neue Ladenlokal und insgesamt drei Wohnungen in einen hochmodernen Zustand zu versetzen. „Das Dach wird auch gemacht, die Fassade neu gestaltet. Das wird den Altenaern gefallen.“ Man dürfe nicht immer nur nach Rat und Verwaltung oder dem Bürgermeister rufen, sagt der gebürtige Türke. „Auch die Alt-Eigentümer entlang der Straße sollten etwas tun, damit die Stadt noch attraktiver wird“, sagt er.

Ein wenig ärgert es ihn, dass zwischen seinen Immobilien mit den Hausnummern 2 und 6 noch Häuser stehen, die – man darf es so schreiben – absolut vor sich hin gammeln. So bereitet ihm aktuell ein Nachbarhaus Probleme, weil dort ein Dach-Abfluss verstopft ist und Wassermassen in sein neu erworbenes Haus spült. „Wir arbeiten daran. Mir ist aber an guter Nachbarschaft gelegen.“

Übrigens: Auch an der Bachstraße investiert der umtriebige Mann. Etwa in Höhe der Feuerwache hat er zwei Immobilien erworben. „Dort werden zwei Wohnungen instand gesetzt. Wir verfügen hier dann auch noch einmal über vier Stellplätze“, sagt er.

Von Johannes Bonnekoh

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