Am Stortel: Der Radwegebau beginnt

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Freuen sich, dass der Bau des Radweges beginnt: Dr. Andreas Hollstein und Sebastian Jülich (.l.)

ALTENA - Erde weg, 20 Zentimeter Schotter, Asphalt drauf – fertig ist der Radweg. Am Mittwoch begannen an der Gasstation in der Nähe des Stortels die Bauarbeiten für ein 1,6 Kilometer langes Teilstück des Lennetal-Radwegs, Ende des Monats sollen sie bereits abgeschlossen sein.

Das erklärte ein Mitarbeiter der Ossenberg Planung und Beratung in Dahle, bei der die Fäden für dieses Projekt zusammenlaufen. Die Kosten in Höhe von rund 170000 Euro trägt Straßen NRW, weil der Radweg die Bundesstraße begleitet.

Von der Gasstation aus geht es zunächst Richtung Lenne und dann hinter dem ehemaligen Wasserwerk vorbei zurück zur Straße. In der eigentlichen Stortelkurve wird der Radweg unmittelbar am Fuß der Straßenböschung verlaufen. Am Zaun des Mark-E-Parkplatzes ist zunächst mal Schluss – damit die Radfahrer nicht gefährdet werden, wenn sie wieder auf die Bundesstraße müssen, würden an beiden Einmündungspunkten Querungshilfen geschaffen und Überholverbot und Geschwindigkeitsbeschränkungen eingerichtet, berichtete gestern der städtische Tiefbauingenieur Sebastian Jülich, der das Projekt gestern zusammen mit Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein vorstellte. Die Stadt ist mit im Boot, weil sie Planung und Bauarbeiten in Abstimmung mit Straßen NRW vor Ort koordiniert.

Wie es auf Werdohler Seite mit dem Radweg weitergeht, ist noch unklar. Auf Altenaer Stadtgebiet ist in Höhe der Gasstation der Bau einer Brücke geplant, dann geht es am linken Lenneufer – zum Teil über bereits vorhandene Wege – weiter in Richtung Finanzamt. Der Baubeginn für dieses Teilstück steht noch in den Sternen.

von Thomas Bender

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