Der Montag ist am Burgaufzug Handwerkertag

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Von vielen Besuchern wurde die „lebende Oberfläche“ bei einer virtuellen Durchquerung der Lenne als eine der spannendsten Stationen beschrieben. Doch der Stollen ist zweifellos zu einem Gesamtkunstwerk geworfden.

Altena -  Das war ein Wochenende, das die Burgstadt so schnell nicht vergessen wird: Mit einer letzten Kraftanstrengung wurde der Erlebnisaufzug bis spät in die Nacht startklar gemacht – und dann ging es ans Feiern.

Bis in den frühen Morgen war die Stadt voller Menschen. Hinter den Technikern lagen anstrengende Stunden, denn die letzte Nacht vor der Aufzug-Eröffnung war lang - sehr lang. Stadtplaner und Architekt Roland Balkenhol, unter dessen Fittichen die Umsetzung des Projektes ablief, berichtet, dass es für die Mannschaft des Elektrikers 0.30 Uhr wurde. Noch länger mussten die Medientechniker durchhalten. „Da war es drei oder vier Uhr“. Als die Techniker dann schließlich ihr Werkzeug einräumen konnten, rückte die Putzkolonne an, deren Einsatz bis zum Hellwerden dauerte. Balkenhol: „Als ich um 8 Uhr ins Gebäude kam, war es teilweise noch feucht vom Wischen.“

Passanten mögen sich gewundert haben, dass am Montag wieder Handwerkerfahrzeuge auf dem Platz am Hochwasserdenkmal zu sehen waren. „Das wird auch noch einige Zeit so bleiben“, berichtet der Stadtplaner. „Montag ist jetzt erst einmal Handwerkertag.“ Das Zeitfenster – montags ist der Aufzug nicht Betrieb – wird einfach für die Erledigung von Restarbeiten benötigt. Andere Aufgaben, die den laufenden Betrieb nicht stören, könnten natürlich auch an anderen Tagen erledigt werden. Balkenhols persönliches Fazit des Eröffnungswochenendes: „EinWort: Gut!“

Rundherum zufrieden äußerte sich Corina Turner, die Vorsitzende des Stadtmarketing-Vereins. „Das war Hammer!“ Die Arbeit im Organisationsteam – etwa ein Dutzend Personen – habe „total viel Spaß gemacht“. Was die Marketing-Vorsitzende beeindruckt hat: „Es ist vorgekommen, dass Leute, die uns an unseren Schildern erkannt haben, sich spontan bedankt haben. Die meinten dann zum Beispiel: „Sowas hat Altena gebraucht!“

„Eine gelungene Geschichte“, meint Klaus Peter Trappe als Leiter des Ordnungsamtes. Seine sechsköpfige Truppe war am Wochenende natürlich viel unterwegs. „Wir mussten hier und da eingreifen“, aber zu nennenswerten Vorfällen sei es nicht gekommen. „Aus behördlicher Sicht“ sei das Wochenende ereignisarm gewesen.

Projektleiterin Daria Fikus hat ein großes Lob für ihre Mannschaft an Kasse und Shop parat: Es sei eine „super Teamleistung“ gelungen – schließlich bestand kaum die Möglichkeit, alle Abläufe zu proben.

Viele Besucher haben sich am Wochenende eine – möglicherweise jährliche – Wiederholung des Festes gewünscht. Ob und in welcher Form das möglich sein wird, wird sicher auch Gegenstand der Nachbesprechung aller Beteiligten sein. - Von Thomas Keim

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