Dank fürEngagement

Heidi Jelitto (r.) engagiert sich im Eine-Welt-Laden und wünscht sich mehr Austausch zwischen den Ehrenamtlichen.

ALTENA ▪ Viele Weichen hat das Stellwerk inzwischen gestellt und an vielen Schrauben gedreht - am Samstag war es an der Zeit, ein Fazit zu ziehen und auf neue Impulse von außen einzugehen.

Hildegard Brass und das Stellwerk-Team begrüßten die Besucher des „Danke-schön-Tages“ in der Burg Holtzbrinck. Traditionsgemäß bedanken sich die „Stellwerker“ einmal jährlich bei den ehrenamtlichen Helfern mit Kaffee und Kuchen und einem „Dankeschön-Stein“.

Diesmal konnte Anette Wesemann mit Christian Carls einen Referenten begrüßen, der gemeinsam mit den Anwesenden auf Ideenfindung ging.

Zunächst aber erhielt Timothei Mattka aus den Händen des stellvertretenden Bürgermeisters Reiner Kemmerling den Landesnachweis für Schüler. Der junge Mann hatte sich ehrenamtlich im Ellen-Scheuner-Haus engagiert und einen Teil seiner Freizeit den älteren Bewohnern gewidmet.

Anschließend folgte ein Interview mit drei Stellwerkerinnen. Wesemann befragte stellvertretend für alle Helfer Barbara Riecker, Heidi Jelitto und Gudrun Hesse nach der Motivation ihres Einsatzes im Gererationenbüro und nach Wünschen und Anregungen. Die Damen, die im Eine-Welt-Laden, im Scheuner-Haus und im Beratungsnetzwerk für Eltern behinderter Kinder tätig sind, würden sich über einen Stammtisch zum Erfahrungsaustausch, noch mehr Öffentlichkeitsarbeit und mehr Miteinander freuen.

Referent Carls aus Düsseldorf, der im Diakonie-Landesverband tätig ist und sich mit „Selbstorganisation und sozialen Kontakten im Alltag“ beschäftigt, sammelte mit den Besuchern neue Ideen und erarbeitete, wie sich notwendige Veränderungen, aber auch neue Angebote und Aktivitäten in den Stellwerk-Alltag integrieren lassen.

Dabei reichten die Vorschläge von praktischen Wünschen, wie ehrenamtliche Reinigung von Fassaden und Mauern in der Innenstadt bis zu komplexeren Themen wie die Integration von behinderten Kindern und Jugendlichen aus Altena, die auf Grund ihres Handicaps Schulen oder Werkstätten außerhalb ihrer Heimatstadt besuchen und deshalb hier wenig soziale Kontakte haben.

Internet-Einführung und mobile PC-Unterstützung, Themennachmittage für Senioren im Austausch mit Jugendlichen, eine Stellwerk-Chronik und ein „Geben-und-Nehmen-Schrank“ standen ebenfalls auf der Wunschliste. Nach dem theoretischen Teil wurde abschließend im Garten der Burg Holtzbrinck gegrillt und in lockerer Atmosphäre weiter über Projekte, Pläne und deren Umsetzung diskutiert. ▪ Von Silvia Sauser

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare