Glückwünsche zum Zehnjährigen

Stellwerk räumt Preise ab

+
Gestern, am Donnerstag, 16. August,  auf dem Wochenmarkt: Stefan Kemper und Dr. Rita Rüth (rechts) gratulierte den „Stellwerkern“ zum Jubiläum.

Altena .- „Machen sie weiter so und versuchen sie, neue Generationen für ihre Arbeit zu begeistern“ – das gab der stellvertretende Verwaltungschef Stefan Kemper gestern dem Stellwerk mit auf den Weg. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens präsentierte sich dessen „Büroteam“ und andere tragende Säulen auf dem Wochenmarkt.

Dabei wurde mehr nach vorne als nach hinten geschaut: Um die 150 Flyer verteilten die Stellwerker, alle enthielten einen Fragebogen: „Wir würden uns freuen über Anregungen, auch über Vorschläge und Kritik, aber am meisten auch über Lob und Wünsche zu unserem Jubiläum“, schreibt das Stellwerk und gab damit der Bürgermeister--Stellvertreterin Dr. Rita Rüth das richtige Stichwort.

Dr. Rita Rüth lobt

Sie begleitete seinerzeit sehr intensiv das Projekt „Neues Altern in der Stadt“, dem das Stellwerk als eine Art Ehrenamtsbörse entsprang. „Ihr habt seitdem wunderbare Hilfe geleistet“, lobte die Grünen-Politikerin. Kemper erinnerte daran, dass mehrere Initiativen der Gruppierung preisgekrönt sind: Ulla Panke brachte in Kunstprojekten Sekundarschüler mit Bewohnern des Ellen-Scheuner-Hauses zusammen, dafür gab es 2010 den Bürgerpreis der Stadt. Für seinen Einsatz im Generationentreff Knerling wurde Klaus Löttgers 2012 damit ausgezeichnet, an Esther Szafranski ging er 2015 wegen deren Engagement in der Flüchtlingsarbeit. „Hinter allen Dreien standen noch ganz viele andere Leute“, erinnerte Kemper. Dorothee Isenbeck dankte nicht nur für den Sekt, den Kemper mitgebracht hatte, sondern auch für die intensive Unterstützung durch die Stadt.

Stefan Kemper dankt herzlich

Damit sprach sie die Tatsache an, dass die Verwaltung stets eine Mitarbeiterin mit der Zusammenarbeit mit dem Stellwerk beauftragt und ihm neben der Mittleren Brücke auch ein eigenes Büro zur Verfügung gestellt hat. Diese eigenen Räumlichkeiten seien sehr wichtig für die Arbeit, betonte Isenbeck. Die neue Begegnungsstätte Freiheit26 will das Stellwerk lediglich für den ein oder anderen Kurs nutzen – zum Beispiel für den, bei dem Senioren bald den Umgang mit dem Tablet lernen können. Hilfe untereinander zu organisieren, das sei einst das Hauptanliegen des Stellwerks gewesen – „und das ist so ein bisschen verloren gegangen“, sagt Isenbeck, die mit ihren Mitstreitern diesen Aspekt wieder mehr in den Mittelpunkt stellen möchte. Außerdem will sich das Stellwerk natürlich mit den Wünschen und Anregungen befassen, die die Altenaer auf den gestern verteilten „Wunschzetteln“ äußern.

Umfrage gestartet

Sie können im Bürgerbüro am Markaner abgegeben oder zum Stellwerk gebracht werden. An dessen Büro im Haus Lüdenscheider Straße 31 befindet sich ein Briefkasten. Außerdem können die Bögen während der Sprechstunden (montags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 15 bis 17 Uhr) auch persönlich abgegeben werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare