Stellungnahme des Vinzenz-Aufsichtsrates

ALTENA - Für den Aufsichtsrat der St. Vinzenz-Krankenhaus GmbH hat am Dienstagabend dessen Mitglied Gerhard Schmalenbach eine Erklärung zur aktuellen Debatte abgegeben. Wir veröffentlichen das Dokument im Wortlaut:

„Der Aufsichtsrat der St. Vinzenz Altena GmbH hat sich in der heutigen Sitzung intensiv mit den Ereignissen der letzten Tage auseinander gesetzt. Er sieht sich im Einklang mit diesen Interessen der Altenaer Bevölkerung. Die Probleme des Krankenhauses sollen gemeinsam mit der Bevölkerung und den gesellschaftlich und politisch relevanten Gruppen angegangen werden.

Zur Krisenbewältigung wurden daher nachfolgende Entscheidungen getroffen:

1. Es wird kurzfristig eine Pressekonferenz geben, in der über den aktuellen Status des Krankenhauses berichtet wird.

2. Es werden Maßnahmen ergriffen, mit denen die Kommunikation in die Öffentlichkeit deutlich verbessert werden soll. Das Ziel ist es, gemeinsam einen Weg aus dieser Krise zu finden.

3. Es hat derzeit den Anschein, als hätte sich der Aufsichtsrat bereits abschließend für eine Aufgabe des Krankenhauses positioniert. Dies ist nicht der Fall. Der Aufsichtsrat ist seit seiner Einsetzung damit befasst, Lösungen zu finden, vorgeschlagene Lösungsmodelle zu prüfen und zu hinterfragen sowie die Entwicklung weiterer und möglicherweise auch neuere Lösungswege einzufordern.

Aus diesem Grunde sind folgende Einzelmaßnahmen beschlossen bzw. umgesetzt worden.

1. Der Aufsichtsrat wird durch Dr. Heinrich-Walter Greuel ergänzt. Er ist Chefarzt und Geschäftsführer des Marienhospitals in Wattenscheid.

2. Es wird ein Krisenausschuss eingerichtet, in dem über den Aufsichtsrat hinaus Kompetenzen eingebunden sollen. Dieser Ausschuss soll versuchen, Perspektiven für den Erhalt des Krankenhauses zu entwickeln und soweit möglich vorzubereiten.“

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