„Stecken uns Ziele einfach weniger hoch“

Matthias Bergfeld (SPD).

   Von Johannes Bonnekoh

ALTENA ▪„Die Turbulenzen nach der Kommunalwahl im vergangenen Jahr sind für den SPD-Ortsverein ausgestanden.“ Das sagt Vorsitzender Matthias Bergfeld. Damals verließen zahlreiche Genossen die Partei und schlossen sich in der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft neu zusammen.

Die verbliebene SPD-Mannschaft arbeite jetzt wieder, allerdings seien ihre Ziele aktuell weniger hoch gesteckt, als in der Vergangenheit. „Das betrifft besonderes unsere Aktivitäten in den Stadtteilen“, so Bergfeld. Zur Begründung führt der Ortsvorsitzende an, dass die meisten Genossen einfach zu stark beruflich eingebunden seien. Aber es gibt auch hier Licht für die Partei. So hat der Vorstand Qualifizierungsmaßnahmen für neue Ausschussmitglieder auf den Weg gebracht. Bereits ab Dezember sollen die „Neuen“ entsprechend geschult werden, um die SPD-Standpunkte in Rat und Ausschüssen besser vertreten zu können.

Unter dem Slogan: ,Zukunft für unsere Stadt‘ tagten darüber hinaus regelmäßig Aktions- und Kampagneteams, um mit kreativen Ideen Altena voranzubringen. Als ausgesprochen zeitraubend erweise sich für den neu formierten SPD-Ortsvereinsvorstand allerdings die laufende Unterstützung der Ratsfraktion. Aber das sei zu wichtig, hier könne man keine faulen Kompromisse machen. Auch das persönliche Ansprechen von Altenaer Unternehmen, um sie für das Sponsoring für die Familienkarte zu gewinnen, habe viel Zeit und Kraft gekostet.

Dass neben aller Parteiarbeit das Miteinander der SPD-Mitglieder untereinander nicht zu kurz komme, machte Bergfeld an Aktivitäten wie der Weihnachtsfeier für Kinder, der Ostereiersuche in der Rahmede und der Sommerparty fest. Nicht ohne Stolz wies der Vorstandssprecher darauf hin, dass trotz verkleinerter SPD-Mannschaft das Senioren-Café in der Burg Holtzbrinck weiter laufe. „Bis Ende des Jahres werden wir uns noch bei der Erarbeitung des Ortsteilsprofils Evingsen einbringen. Die Arbeit macht uns einfach wieder Spaß.“

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