Statiker geben grünes Licht für den Hausabriss Hinne

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Lennestraße 45 und 47: Das verhüllte Haus kann nach dem Okay des Statikers jetzt fallen.

ALTENA - Seit Montag sind Mitarbeiter der Lampertheimer Abruchgesellschaft wieder vor Ort. Im ehemaligen Möbelhaus Hinne an der Lennestraße 45 sind sie im Obergeschoss dabei, noch ohne schwere Maschinen Dach- und Bodenbalken auszubauen.

Nach Auskunft von Stadtplaner Roland Balkenhol können dann schon bald Bagger anrücken, um das Haus abzureißen. Dankbar ist die Stadt den Eigentümern und Bewohnern des Nachbarhauses Lennestraße 47. Die haben in den letzten Wochen buchstäblich „Dreck geschluckt“. Derzeit sind Fachhandwerker dabei, die Wohnungen wieder instand zu setzen.

Wie berichtet, macht es ein bautechnischer Kniff möglich, auf eine aufwändige Stahlskelett-Konstruktion zum Schutz des Hauses beim Abriss von ehemals Hinne zu verzichten. So wurden vom Abbruchhaus in die Lennestraße 47 Stahlstangen in die Decken- und Bodenbereiche gebohrt und verankert, die diesem Haus enorme Stabilität verleihen. Einher ging damit aber, dass die Wände und Böden komplett aufgerissen werden mussten. „Es galt, die Stahlstangen mit den vorhandenen Balken zu verbinden und fest zu verankern“, so Balkenhol. Weil die Bohlen in Aschendecken lagen, sorgte das für enormen Schmutz und Belästigungen.

Ein Statiker, der zuvor alles berechnet hatte, nahm kürzlich vor Ort die Baustelle wieder ab. Wann das immer noch in eine Plane gehüllte Abrisshaus nun endgültig fällt, konnte Balkenhol nicht sagen. Aber der Termin stehe wohl unmittelbar bevor, meinte er.

von Johannes Bonnekoh

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