Den Standort Altena stärken

Vom Hofe Group investiert in Anbau neben Firmengelände in der Nette

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Vom Hofe Group Geschäftsführer Torsten Schneider vor der Baustelle der Firmenerweiterung in der Nette. Das Unternehmen stärkt den Standort Altena und nimmt dafür einen „hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag“ in die Hand.

Altena - Die weltweit tätige Vom Hofe Group stärkt den Standort Altena. Das Werk in der Nette, das Jahr für Jahr mehr als 14 000 Tonnen Kaltstauchdraht verlassen, soll weiter wachsen. Deshalb erwarb das Unternehmen, das in diesem Jahr 150 Jahre alt wurde, an der Westiger Straße ein Grundstück.

Mehr als 2 000 Quadratmeter Fläche, die bis vor ein paar Tagen noch mit Garagen und Häusern bebaut waren, werden schon bald das Unternehmen noch effizienter machen. An dieser Stelle soll eine neue Halle inclusive Walzdrahtlagerplatz entstehen. „Moderat und Schritt für Schritt“, sagt dazu Torsten Schneider als Geschäftsführer. So soll die neu hinzugewonnene Fläche zunächst als Walzdrahtlagerplatz hergerichtet werden. „Das wird dann unsere innerbetriebliche Logistik ein ganzes Stück nach vorne bringen und sie spürbar verbessern“, sagt der Manager.

"Ein erster Schritt"

Die traditionsreiche Firma investiert dabei an dieser Stelle einen „hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag“, so der Diplom-Wirtschaftsingenieur weiter. Er bezeichnet es als „ersten Schritt eines mittelfristigen Ertüchtigungsprojektes für die Vom Hofe Kaltstauchdraht GmbH.“ So wird im kommenden Jahr ein eigenes Projektteam mit der Planung einer neuen Produktions- und Lagerhalle beginnen. Denn: „Wir brauchen in Altena vor allem mehr Platz“, fügt Schneider an. Damit nicht genug. Vom Hofe möchte anschließend in zusätzliche Kapazitäten zur Wärmebehandlung und in die Beizkapazität investieren. „Es ist unser erklärtes Ziel, unabhängiger zu werden von Fremdleistungen und mehr Wertschöpfung im eigenen Haus zu generieren“.

Das Haus des Nachbarn kann man nur einmal kaufen - Die vom Hofe Group griff beim Angebot sofort entschlossen zu.

Einher geht damit auch eine Ertüchtigung der Betriebs- und Anlagentechnik am Standort Altena. „Das soll dann unsere Produktivität steigern, um im Wettbewerb besser bestehen zu können“, sagt Torsten Schneider. Langfristiges Ziel ist dabei ein Mengenwachstum und eine Intensivierung der Exporttätigkeit. „Daran arbeiten wir nachhaltig und streben sie konkret an.“ Nach wie vor bildet vom Hofe gezielt für den Eigenbedarf aus. Was die Erweiterung für die Personalentwicklung und mögliche Steigerung bedeutet, steht aber noch nicht abschließend fest.

Stichwort Vom Hofe Altena:

Die Vom Hofe Group steht seit 150 Jahren in erster Linie für Draht- und Drahtseilverarbeitung. An sechs Standorten in Deutschland, darunter an der Nettestrraße 93, produziert die Gruppe Drahtseile für Anwendungen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Vom medizinischen Feinseil bis hin zum Kranseil einer Bohrinsel reicht das breite Spektrum. Hochwertige Drähte in anspruchsvoller Qualität und unterschiedlichsten Güten zur Herstellung allerbester Produkte in der Metall- und Automobilindustrie. Innovative Rippenstreckmetalle für die Putz- und Schalungstechnik. In Altena sind dafür rund 60 Mitarbeiter tätig. Sie produzieren mehr als 14 000 Tonnen Kaltstauchdraht.

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