Bald kommt das sogenanntes H-Gas

Stadtwerke: Neues Gas braucht (manchmal) neue Düsen

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Die Stadtwerke stellen ihren Gas-Bezug um.

Altena - Erst 2023 oder vielleicht doch schon ein, zwei Jahre eher? Nicht ganz klar ist derzeit, wann bei den Stadtwerken die Umstellung auf das sogenannte H-Gas erfolgen wird. Es kommt aus Russland, Norwegen und Großbritannien und hat einen höheren Brennwert als das L-Gas aus den Niederlanden, mit denen die Stadtwerke derzeit ihre Kunden versorgen.

Die Umstellung erfolgt, weil die Förderung von L-Gas rückläufig ist. Betroffen sind natürlich nicht nur die Stadtwerkekunden aus Altena: Neben ganz NRW werden noch vier weitere Bundesländer ab spätestens 2030 mit H-Gas beliefert.

Vorbereitungen nötig

Das erfordert allerdings einige Vorbereitungen, die nach Mitteilung von Stadtwerke-Chef Marc Bunse womöglich schon im kommenden Jahr beginnen werden. Vor der Umstellung muss nämlich jedes einzelne Gerät überprüft werden, das mit Gas von den Stadtwerken betrieben wird. Bunse geht von etwa 4000 aus, meistens werde es sich um Gasheizungen handeln. Es müsse überprüft werden, ob die Geräte für H-Gas geeignet seien oder ob sie umgerüstet werden müssten, sagte Bunse.

Umrüstungen

Er geht davon aus, dass die meisten Geräte modifiziert werden müssten, dazu sei meist ein Austausch der Düsen nötig. Die Kunden werden vorher angeschrieben und müssen sich um nichts kümmern: Die Umrüstung wird von den Netzbetreibern organisiert, die im Regelfall auch die Kosten übernehmen. Weil weder die betroffenen Stadtwerke noch die Installateure in deren Einzugsbereich eine solche Mammutaufgabe stemmen können, werden derzeit bundesweit rund 1000 Monteure für diese Aufgabe ausgebildet.

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