Stadtwerke machen ihre Produkte zum runden Geburtstag sichtbar

Spielen mit den Elementen

Wissenschaft in Szene gesetzt - das hatte das Team von Eric Siemes drauf. Die Experimente erinnerten an die Knoff Hoff-Show.

ALTENA  - Marc Bunse ist sich des Stadtwerke-Dilemmas bewusst: Jeder nutzt die angebotenen Produkte, doch sie fallen immer nur dann auf, wenn sie fehlen. Deshalb hatte der Stadtwerke-Geschäftsführer gestern große Freude daran, wie das Experimentier-Team von Eric Siemes die Elemente Gas und Wasser für Groß und Klein sichtbar werden ließ.

Die 160-Jahr-Feier war ein Hinterhof-Fest - doch diese Atmosphäre verströmte das Betriebsgelände überhaupt nicht: Begrüßt wurden die Gäste mit einem Segway-Parcours, direkt dahinter hatte sich Altenas Jugendfeuerwehr aufgestellt. Das tolle Auto und das Fußballspiel mit dem Wasserschlauch zogen sofort die Aufmerksamkeit kleiner Gäste auf sich. Und natürlich auch die riesige Hüpfburg und die interessante Experimentiermeile. Viele Altenaer Familien hatten sich zum Betriebsgelände aufgemacht und ließen die Küche zuhause kalt. Leckereien zum ganz kleinen Preis lockten ebenso, wie kühle Getränke, frischer Kaffee und eine süße Kuchenauswahl. Rundherum präsentierten sich langjährige Partner wie das Unternehmen Lobbe, die Mark-E und die Altenaer Klimaschutzbeauftragte Lisa Flender, die bis kurz vor Anpfiff der ersten WM-Partie mit deutscher Beteiligung unter anderem die Nachhaltigkeit im Fußball mit kleinen Gästen beleuchtete. „Dass wir so viele junge Gäste begeistern können, ist super!“ freute sich Bunse, der den letzten runden Geburtstag des Unternehmens vor Ort feierte vor seinem beruflichen Wechsel. Die Techniker-Garde erklärte am hauseigenen Stand gerne, wie die Hausanschlüsse funktionieren und was Kunden zu erwarten haben, wenn 2020 die Gasdüsen erneuert werden. Gemütlich verweilen ließ es sich im Airstream, der als kleine Lounge hergerichtet war. Ganz viele ehemalige Mitarbeiter zog es aber ganz dicht ans Geschehen ihrer alten Wirkungsstätte. Und auch Rudi Küster, einst 18 Jahre im Aufsichtsrat, ließ es sich nicht nehmen, zu gratulieren.

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