Stadtwerke beraten gezielt Energiesparer

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Marc Bunse (links) und Ekkehard Zündorf mit den neuen Messgeräten zur Energieberatung.

ALTENA - Zwei Herzen schlagen bei diesem Thema in der Brust von Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Bunse: Es geht um Energieberatung. „Auf der einen Seite wollen wir natürlich Gas verkaufen. Auf der anderen Seite wollen wir unseren Kunden aber auch helfen Energie zu sparen“, so der Geschäftsführer.

Aus diesem Grund steht Energieberater Ekkehard Zündorf ab September einmal pro Monat im Bürgerbüro am Markaner den Kunden für alle Fragen zu diesem Thema zur Verfügung.

Jeden 1. Donnerstag im Monat von 14 bis 18 Uhr können die Kunden der Altenaer Stadtwerke bei Zündorf ohne Voranmeldung vorbeischauen. Der zertifizierte Energieberater ist für alle Fragen, die den Energieverbrauch betreffen, offen. „Wir wollen bei diesem Thema aus der passiven Rolle heraus und aktiver auf den Kunden zugehen“, betont Marc Bunse.

Im Büro am Markaner bietet Zündorf dann eine kostenfreie Basisberatung für Eigenheimbesitzer an. Er gibt wertvolle Tipps zur Einsparung von Energie. Zudem können kostenfrei Energiekostenmessgeräte ausgeliehen werden. „Wir können damit einen neutralen Startschuss für eine eventuelle Sanierung geben“, so Geschäftsführer Bunse. „Eine Baubegleitung machen wir natürlich nicht“, denn das sei Sache der örtlichen Fachunternehmen.

Ein wichtiger Bestandteil der Beratung ist die neue Möglichkeit durch die Stadtwerke ihren Kunden einen Gebäude- und Solarcheck anzubieten. Mit einer Checkliste können Gebäude bis Baujahr 1980 auf ihre Energieeffizienz geprüft. Der Energieberater gibt Tipps für Einsparmaßnahmen und eine Kosteneinschätzung. Ebenso verhält es sich beim Solarcheck. Hier werden die Gebäude auf die Möglichkeiten der Nutzung von Solarenergie geprüft. Das Paket kostet jeweils 77 Euro, wobei das Land NRW den Check mit 52 Euro bezuschusst.

Im Zuge dieser energetischen Überprüfungen bieten die Stadtwerke auch die Fotografie der Häuser mit einer Wärmebildkamera an. So können Schwachstellen, wie Wärmebrücken, festgestellt werden. Allerdings ist dieser Service mit Kosten von etwa 300 Euro verbunden.

Desweiteren vergeben die Stadtwerke demnächst auch die Energieausweise für Immobilienbesitzer, die ihr Wohngebäude vermieten oder verkaufen wollen. Für sie sind die Ausweise gesetzlich verpflichtend.

Auch für die Gaskunden haben die Stadtwerke ein neues Förderprogramm aufgelegt. Wer umsteigt oder seine Anlage modernisiert bekommt einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 300 Euro. Alle Infos dazu gibt es im Internet unter http://www.stadtwerke-altena.de

von David Schröder

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