Stadtwerke Altena steigern ihren Gewinn

Die Stadtwerke sponsern das Dahler Freibad.

ALTENA - Die Stadtwerke Altena konnten ihren Gewinn im Geschäftsjahr 2010 um 445 000 auf insgesamt 875 000 Euro steigern. Hauptgründe für die positive Entwicklung sind der kalte Winter, der den Gasabsatz um 16 Prozent steigerte, und die Tatsache, das die Enervie, an denen die Stadtwerke beteiligt sind, im Gegensatz zum Vorjahr eine Dividende ausschüttete. Hinzu kommen im Jahr 2010 gestartete internen Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen – speziell im Bereich des Forderungs- sowie des Finanzmanagements.

Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Bunse dazu: „Wir haben in 2010 eine Vielzahl an Maßnahmen angestoßen und freuen uns über das gute Ergebnis. Es kommt den Menschen hier vor Ort direkt zugute.“ Er spielt damit auf die Tatsache an, dass 75,1 Prozent des Stadtwerke-Gewinns an den Bäderbetrieb fließen, um das Defizit des Dahler Bades abzudecken. Der Rest geht n Enervie – das Hagener Unternhmen hät 24,9 Prozent der Stadtwerke-Aktien.

Unabhängig vom Gewinn ist die so genannte Konzessionsabgabe, die die Stadtwerke an die Stadt bezahlen müssen. Sie beläuft sich für 2010 auf 482 000 Euro. Hinzu kommen Einnahmen aus der Gewerbesteuer.

Die Stadtwerke investierten in 2010 vergleichsweise mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Neben den Investitionen machen auch Arbeitsplätze, Steuern, Abgaben und Ausschüttungen ganz entscheidend die ausgeprägte regionale Bindung des Energieversorgers aus: „Von jedem Euro, den der Kunde an uns zahlt, verbleiben mehr als 70 Cent in der Region“, fasst Geschäftsführer Marc Bunse zusammen.

Geschmälert wurde das gute Geschäftsergebnis 2010 durch den Wasserabsatz, der aufgrund der demografischen Entwicklung um drei Prozent sank. Gleiches gilt für den verschärften Wettbewerb im Bereich des Gasvertriebs. Auch die aktuelle Prognose für das Geschäftsergebnis 2011 fällt eher verhalten aus. Wegen des warmen ersten Halbjahres 2011 schrumpfte der Gasabsatz um gut 15 Prozent. Auch der Wasserabsatz ist weiterhin rückläufig. Folglich rechnen die Stadtwerke für 2011 mit einem deutlich reduzierten Ergebnis.

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