Stadtweit vier große Osterfeuer

Osterfeuer sind ein beliebter Anziehungspunkt. Aber es müssen auch Auflagen beachtet werden.

Altena - Mit Familie, Freunden und Bekannten einen geselligen Abend am Osterfeuer zu verbringen, ist für viele Altenaer fester Bestandteil der Feiertage. Dazu gibt es wieder einige Gelegenheiten, wie Joachim Protzer vom Ordnungsamt weiß. „Vier große Osterfeuer sind bereits angemeldet worden – alle für den Samstagabend“, sagte er auf Anfrage des AK.

Um 16 Uhr werde am 19. April eines auf dem Schützenplatz in Evingsen entfacht. Auf dem Sportplatz am Ardeyweg richte außerdem der TuS Mühlenrahmede wieder ein Osterfeuer aus, los gehe es um 17 Uhr, sagte Protzer. Zu welcher Uhrzeit das Feuer der Friedrich Wilhelms Gesellschaft entzündet wird, sei noch nicht endgültig entschieden. Der Veranstaltungsort stehe aber schon fest: auf dem Nettenscheid, auf der Wiese, die an Fliederweg und Höllensteiner Weg angrenzt. Das vierte offizielle Osterfeuer ab 17 Uhr solle – organisiert vom VfB Altena – an der Sauerlandhalle stattfinden. Alle Uhrzeit-Angaben seien noch ohne Gewähr, sagte Protzer, Besucher sollten sich vorher noch einmal informieren.

„Auf meiner Liste stehen neben den vier großen aber auch noch 13 kleine, private Feuer“, verrät Protzer. „Denn auch private Feuer müssen von uns genehmigt werden“, betont er. Alle Veranstalter – privater und öffentlicher Osterfeuer – müssten bei den Vorbereitungen einiges berücksichtigen.

„Kurz bevor es losgeht, muss das Holz umgeschichtet werden, damit beispielsweise keine Mäuse und Vögel im Feuer zu Tode kommen, die zuvor in den Holzstapeln Unterschlupf gesucht haben“, schilderte Protzer. Der Fachdienst Naturschutz und Landschaftspflege des Märkischen Kreises teilte mit, dass diese Problematik zustande komme, da „oftmals bereits im Winter Holzreste, Reisig oder alte Weihnachtsbäume gesammelt und aufgeschichtet werden.“

Udo Winter, Leiter der Feuer- und Rettungswache, und seine Mitarbeiter kontrollieren darüber hinaus jedes Jahr, ob die Feuer weit genug von Wald und Wohnbebauung entfernt sind. „Außerdem muss es vor Ort immer einen Zugang zu Löschwasser geben“, sagt Winter. Auch in diesem Jahr fahren Ordnungsamt und Feuerwehr im Vorfeld der Veranstaltungen von „Holzstapel zu Holzstapel“ und prüfen, ob alle Auflagen erfüllt sind.

Von Kristina Köller

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