Stadtwanderung: Hinter den Kulissen des Burgaufzugs

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Ein Teil des Torbogens wurde extra geöffnet – Links am Tunnel ist ein Kasten zu sehen, der als Rauchabzug dient.

Altena - Wer den Burgaufzug nutzen möchte, geht zuvor 90 Meter durch den Erlebnisstollen – ins Auge stechen dabei die immer wiederkehrenden Tore, an denen die Besucher im Tunnel multimediale Infos rund um die Burg erfahren.

Was sich hinter Kästen und Kammern verbirgt, entdeckten am Mittwoch die Teilnehmer der Stadtwanderung „Hinter die Tür geschaut“ hautnah. 

Extra für die Tour wurden die seitlichen Türen der Tore geöffnet. Dahinter: jede Menge Technik. „Das gehört alles zur multimedialen Darstellung an den einzelnen Stationen“, erklärte Wanderführer Torsten Dreyer. „Durch den ganzen Stollen verlaufen zehn Kilometer Kabel.“ 

20 Zentimeter dicke Betonschicht

Dass entlang des Tunnels kein ursprünglicher Felsen mehr sichtbar ist, hat auch einen Grund: „Es wurde eine Schicht Folie angebracht und dann 20 Zentimeter Spritzbeton, damit Kondens- und Oberflächenwasser ablaufen können“, sagte Dreyer. 

Die links und rechts vom Boden ausgehenden Kästen verbergen Kabel und dienen außerdem im Falle eines Brandes im Tunnel als Rauchabzug. „Außerdem wurden dort Wasserleitungen verlegt – seit Entstehung des Burgaufzugs gibt es auf dem Berg endlich ausreichend Druck für Löschwasser.“

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