Voßbeck-Kayser bleibt Vorsitzende des CDU-Stadtverbands

Christel Voßbeck-Kayser MdB mit dem neu gewählten Vorstand des CDU-Stadtverbandes Altena. Foto: Bonnekoh

Altena - Christel Voßbeck-Kayser MdB bleibt Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Altena. Auf einer Mitgliederversammlung im Haus „Hotel am Markt“ sprachen ihr am Donnerstag, 17. September, auf den Punkt genau 90 Prozent der erschienenen Parteimitglieder erneut das Vertrauen aus.

„Ich danke dafür und nehme die Wahl an“, sagte die Bundestagsabgeordnete. Als erste Stellvertreterin wurde Yvonne Slejfir (Nettenscheid) und als zweiter Stellvertreter Christian Schulte (Dahle) gewählt.

Die Kassenführung bleibt in den Händen von Frank Waßmuth. Zum neuen Geschäftsführer wurde Andreas Schmale gewählt. 39 CDU-Mitglieder stimmten ab – in Altena gehören der Union aktuell 136 Mitglieder an. Ein neues Mitglied war erstmals in der Versammlung anwesend. „Ein gutes Zeichen für uns“, so Voßbeck-Kayser. Die vorgeschriebenen Regularien wie Entlastung des Kassierers und Vorstandes wurden zügig und schnell erledigt.

In ihrem Rückblick auf die Arbeit des Stadtverbandes im Jahr 2014/2015 rief die Bundestagsabgeordnete zahlreiche Termine ins Gedächtnis zurück. Darunter viele Diskussions- und Vortragsabende. Etwa zu Themen wie Sterbebegleitung, interreligiöse Begegnungen oder Gespräche mit Politikern aus Land und Bund sowie den Besuch des Botschafters der Republik Uganda.

Flüchtlingshilfe und Windräder wichtige Themen

Dass der Union vor Ort auch die Aus- und Fortbildung von Mandatsträgern und interessierten Parteimitgliedern wichtig ist, belegten entsprechende, gut frequentierte Kursangebote. Ausdrücklich begrüßte sie, dass sich am Bahnhof endlich etwas bewege. Das sei mehr als überfällig gewesen, meinte die Vorsitzende. Drängendste zu lösende Probleme vor Ort seien zurzeit die mögliche Ansiedlung von Windrädern an der Ortsgrenze zu Neuenrade auf dem Kohlberg und das Thema Flüchtlinge. Dabei attestierte sie den politischen Mitbewerbern parteiübergreifend eine hohe Gesprächkultur am Ort. Das erfülle sie schon mit Freude, das Altena in so wichtigen Punkten stets zusammenrücke.

Immer wieder übte Voßbeck-Kayser aber scharfe Kritik am rot-grün regierten Bundesland Nordrhein Westfalen. „Wenn die Sonne scheint, ist das Rot-Grün. Regnet es aber, kommt das Unwetter aus Berlin“, sagte sie in Anspielung auf die ihrer Ansicht nach zu vielen negative Entscheidungen des Landes in Richtung Kommunen der Größenordnung Altenas.

In ihrem „Bericht aus Berlin“ merkte sie als Bundestagsabgeordnete an: „Die Bilanz ist gut. Deutschland steht zur Halbzeit der Wahlperiode des Bundestages hervorragend da.“ Besonders heraus griff sie die Zahl der Beschäftigten, die sich 2015 auf Rekordniveau bewege. Auch die Wirtschaft wachse. Der Bund nehme keine neuen Schulden auf. „Die schwarze Null steht!“ Herzlich dankte Christel Voßbeck-Kayser zum Ende der Versammlung vielen langgedienten Parteifreunden. Sie zeichnete sie unter großem Beifall der Anwesenden aus. Die Union habe ihnen viel zu verdanken

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