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Bei der Stadtrallye viel gelernt

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Von: Jona Wiechowski

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Der Pott Jost war die erste Station. Dort musste die Antworten auf zwei Fragen gefunden werden. © Jona Wiechowski

Die Burgstadt auf eine völlig neue Weise kennenlernen — das geht es mit der Stadtrallye des SGV Altena. Nachdem sich vor ein paar Wochen schon Schüler versucht hatten, war am Samstag ein gutes Dutzend Erwachsene am Zug. Die Regeln sind einfach: Ein Gedicht leitet Interessierte durch die Stadt. Immer wieder fehlen in dem Text Wörter, die auf der Strecke ergänzt werden müssen. Für die richtigen Lösungen muss hier und da genau hingeschaut werden.

Altena – Der SGV-Vorsitzende Thomas Braun führte die Gruppe am Samstagmorgen zusammen mit Hund Basti auf der gut sechs Kilometer langen Rätseltour. Startpunkt war der Parkplatz Langer Kamp. Nach einem Stopp am Pott Jost-Denkmal machte sich die Gruppe auf zum Selve-Denkmal. Dort galt es das Lebensmotto des Großindustriellen („Treue um Treue“) herauszufinden und auch, was die Löwen an dem Denkmal mit Möwen gemeinsam haben.

Zum „König von Altena“

Braun hatte an den einzelnen Stationen immer interessante Informationen parat: „Gustav Selve nannte man auch König von Altena.“ Das habe an den vielen Mitarbeitern gelegen und an dem großen Einfluss.

Ulrike Wagner gab den Anstoß

Kaum ging es den einen Berg runter, ging es den nächsten wieder rauf. „Der Klusenberg ist der höchste der Route“, sagte Braun. Am Klusenberg stehen auch die zwei farbenfrohen Info-Schilder zur SGV-Stadtrallye. Die Illustrationen stammen von der Karikaturistin Tanja Graumann — und zeigen Teilnehmern, dass sie richtig sind. Vom Klusenberg wanderte die Gruppe in Richtung Burg, von dort in die Innenstadt und schließlich zur Mittleren Brücke.

Die Idee zur Stadtrallye hatte Ulrike Wagner, als ihr Sohn einen Beitrag für die Schule zur Heimat liefern musste. Ihr Mann ist Mitglied im SGV. Dort stieß die Idee auf offene Ohren und engagierte Mitstreiter. Entstanden ist die Rätseltour.

Rallye für jeden geeignet

Mitmachen kann jeder, der Lust hat — Schüler, Besucher der Jugendherberge auf der Burg und natürlich auch alle anderen, die die Burgstadt neu entdecken wollen. Anleitung und Gedicht soll es bald auf der Internetseite des SGV (sgv-altena.de) zum Download geben. Auch die QR-Codes, die jetzt schon auf den beiden Info-Schildern zu finden sind, sollen auf die SGV-Seite führen. „Das wird wahrscheinlich im Frühjahr soweit sein“, sagte Braun. „Noch gibt es ein paar Änderungswünsche für die Rallye.“ Denkbar wäre auch eine kleinere Tour, wo dann zum Beispiel das Selve-Denkmal weggelassen wird. Für die ganze Tour habe die erste Gruppe gut zweieinhalb Stunden gebraucht, so Braun.

Bei den Teilnehmern kam die Sache am Samstag gut an. „Die Rallye ist sehr interessant“, sagte Ines Plitzkow, die im Altenaer Verein ist und aus Hohenlimburg kommt. „Man nimmt die eine oder andere Sache mit.“ Sie könne sich vorstellen, dass das Ganze nochmals aufgewertet wird, sobald die QR-Codes funktionieren.

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