1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Altena

Stadtradler aus zwei Lenne-Kommunen sparen 10,5 Tonnen Kohlendioxid

Erstellt:

Von: Thomas Krumm

Kommentare

Dieses Gruppenbild versammelt alle siegreichen Einzelkämpfer und die erfolgreichen Teilnehmer, die auch zu den ausgezeichneten Teams gehören. Alle bekamen Preise für das durch Radfahren eingesparte Kohlendioxid.	Foto: Krumm
Dieses Gruppenbild versammelt alle siegreichen Einzelkämpfer und die erfolgreichen Teilnehmer, die auch zu den ausgezeichneten Teams gehören. Alle bekamen Preise für das durch Radfahren eingesparte Kohlendioxid. © Krumm

Drei Wochen lang beteiligten sich die Stadt Altena und die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde an der bundesweiten Aktion Stadtradeln. 211 Radelnde aus Altena und 39 aus Nachrodt-Wiblingwerde zählten in dieser Zeit ihre gefahrenen Fahrrad-Kilometer.

Altena/Nachrodt - Am Ende stand für alle Teilnehmer aus Altena eine Summe von 59 018 gefahrenen Kilometern. Die Veranstalter rechneten: Wären diese Strecken mit Autos zurückgelegt worden, hätten diese etwa neun Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen. Legt man den gleichen Faktor an die von den Nachrodter Teilnehmern gefahrenen Kilometer an, so kommt man auf weitere 1,5 Tonnen CO2. Die Statistik ging noch weiter und mündete in die Prämierung der erfolgreichsten Teams und Einzelteilnehmer, die am Samstag an der Burg Holtzbrinck über die Bühne ging.

Altenas stellvertretender Bürgermeister Helmut Göss zeichnete das siegreiche Team aus Altena aus. Das Team „Dahle Radler“ sammelte 11 722 Kilometer. Auf Platz 2 landete das Team von Jans Radland, auf Platz 3 das „Blaulicht im Schatten der Burg“.

In Nachrodt-Wiblingwerde siegte das Team Höh, das seine Urkunde von Bürgermeisterin Birgit Tupat überreicht bekam. „Ihr“ Klimaschutzbeauftragter Michael Snigowski lieferte die Statistik und neben den Team-Siegern auch die Einzelsieger, die Urkunden und nützliche Geschenke für ihre Fahrräder bekamen. Besonders willkommen waren dabei gute Schlösser, damit man den Drahtesel bei der Rückkehr noch vorfindet.

Im Wettbewerb zugelassen waren auch E-Bikes, die das Radeln im Bergland erleichtern. Die meisten Teilnehmer hatten einen solchen Hilfsantrieb, was den Beitrag zu einer besseren Öko-Bilanz aber letztlich kaum schmälert.

Der Altenaer Einzelsieger Klaus-Dietrich Grawe, der in den drei Wochen vom 15. August bis zum 4. September 1868 Kilometer zurückgelegt hatte, war allerdings mit einem klassischen Fahrrad ohne eine solche Unterstützung unterwegs.

Bei der Erfassung der gefahrenen Kilometer herrschte das Prinzip Vertrauen: Jeder Teilnehmer war selbst verantwortlich für ehrliche Angaben über die gefahrenen Kilometer, die zumeist über eine Stadtradeln-App eingegeben wurden.

Und so trafen sich viele Teilnehmer am Samstag an der Burg Holtzbrinck in gelöster Stimmung, nahmen ihre Preise und Urkunden entgegen und stärkten sich. Denn wie bereits bei dem Aktionstag am 21. August hatten die Edeka-Märkte Enste und Kantimm Obst, Müsliriegel und Getränke für die Teilnehmer gespendet. Sabine San Jose erfreute die Gäste im Namen der Stadt Altena mit Smoothies.

Auch interessant

Kommentare