Stadtparlament tritt am kommenden Montag zur konstituierenden Sitzung an

Ratsarbeit vor neuem Kapitel

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Nicht pandemietauglich: Im Ratssaal sitzen die Parlamentarier zu dicht beieinander. Deshalb wird am Montag im Lennestein getagt. 

Altena – Es wird eine Sitzung unter besonderen Vorzeichen: Zur konstituierenden Sitzung des neuen Rates hat Stefan Kemper als allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters für Montag, 2. November, eingeladen. Dann wird das neue Stadtparlament um 16 Uhr im Haus Lennestein zusammentreten. Es gilt, einen neuen Bürgermeister ins Amt zu bringen.

 Die Vereidigung des neuen Ratsvorsitzenden wird Ursula Odebralski als Alterspräsidentin des Rates übernehmen, die dem Stadtparlament selbst erst seit der Wahl im September angehört. Weitere wichtige Tagesordnungspunkte sind die Einführung der neuen Ratsmitglieder sowie die Ehrung des scheidenden Bürgermeisters und der ehemaligen Ratsmitglieder. Es geht um 14 Männer und Frauen. Sie bekommen je nach Dauer der Zugehörigkeit zum Rat unterschiedliche Auszeichnungen: Wer dem Rat für eine Wahlperiode angehört hat, dessen Tätigkeit wird mit dem Wappenteller anerkannt. Das Ehrensiegel der Stadt bekommt, wer für zwei Legislaturperioden dazu gehört hat und schließlich gibt es die höchste Auszeichnung, die der Rat der Stadt für ehemalge Mitglieder zu vergeben hat: Der Zöger. Die Drahtzieher-Skulptur wurde von der Künstlerin Hildegard Kurpan geschaffen. Eine wohl besondere Ehrung wartet auf den scheidenden Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Dr. Andreas Hollstein war ähnlich lange im Amt wie sein Vorgänger Günter Topmann. Als Topmann 1999 verabschiedet wurde, bekam er den ersten Ehrenring der Stadt Altena. Zu wählen sind schließlich an jenem Montag die beiden Stellvertreter des Bürgermeisters. Hanna Freissler soll in dieser Funktion in eine weitere Amtsperiode gehen. Für die Position des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters ist der Sozialdemokrat Helmut Göss vorgesehen, der in dieser Funktion Dr. Rita Rüth von den Grünen ablöst. Rein rechnerisch hätte die Union übrigens Anspruch auf beide Stellvertreterposten gehabt. Die CDU erklärte sich aber bereit, den Zugriff auf eines dieser Ämter den Sozialdemokraten zur Verfügung zu stellen. Es müssen zudem Ortsvorsteher gewählt werde. Da es nach den bei der Wahl erzielten Stimmenanteilen geht, dürften Helmar Roder (CDU) für Dahle, Thomas Schmitz (SPD) für Evingsen und Andreas Kern für die Rahmede feststehen. Für alle drei Kandidaten würde es auf eine Fortsetzung ihrer bisherigen Tätigkeit hinauslaufen. Eine Begrenzung der Besucherzahl ist nicht vorgesehen. „Es handelt sich um eine öffentliche Sitzung“, erklärt BM-Stellvertreter Stefan Kemper. Der große Saal im Lennestein biete genügend Platz – gegebenenfalls werde man den Nebensaal noch dazu nehmen. Die Teilnehmer werden auf Listen festgehalten.

Der neue Bürgermeister Uwe Kober ist derzeit dabei, sein Büro in der Sparkasse auszuräumen. „Bis Freitag muss ich damit fertig sein“, berichtete er am Dienstag. „Ansonsten bin ich auch schon oft im Rathaus.“ Dort gelte es, viele Mitarbeiter und ihre Arbeitsplätze kennenzulernen. Zwei Mal hat er sich mit dem scheidenden Bürgermeister zur Übergabe getroffen.

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