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Stadtküken in Altena unter den Augen der Öffentlichkeit geschlüpft

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„Ich habe ganz schnell mein Handy geholt und fotografiert. Das war schon zu niedlich, als die junge Familie Richtung Lenne gewatschelt ist“, erzählt  Brigitte Schenke.

Altena - Ente gut, alles gut! oder anders: Die Ente, die sich ein Hochbeet vor der Metzgerei von Ulrich Hücking in der Lennestraße als wahrlich öffentlichen Brutplatz mitten im Herzen der Stadt ausgesucht hat, hat ihren Nachwuchs erfolgreich aufs Wasser gebracht.

Bereits Samstag, 12. Mai, so erzählen Ulrich und Annita Hücking aber auch Nachbarin Brigite Schenke, „hat sich angedeutet, das sich was tut. Wir konnten sehen, dass einige Eier des Geleges durchbrochen waren. Und dann sind die Küken irgendwann geschlüpft.“ Irgendwann? „Genau können wir es nicht sagen.

Entenmama und einige ihrer sechs Küken. Die Altenaer haben auf ihre Stadtente gut aufgepasst

Aber gestern früh, so gegen 9 Uhr, haben wir dann bemerkt, dass einige Küken um die Mutter herum saßen und ein Küken-Kind aus dem Hochbeet gefallen war.

Die soll man ja bekanntlich nicht anfassen“, erläuterten die Hückings, die dann einen Gebraucht-Karton ausrangierten und dazu benutzten, das kleine Lebewesen ohne Hautkontakt wieder auf das Erdreich des Beetes zu heben. Und siehe da: Mama Ente schaffte es irgendwie, alle ihre Küken auf die Erde zu bringen und Richtung Lenne zu watscheln.

Noch drei grünlich gefärbte Eier liegen in dem verwaisten Entennest. Vermutlich sind sie unbefruchtet

Viele Altenaer sahen zu, blieben stehen und erfreuten sich an diesem doch ungewöhnlichen Naturschauspiel. Während Brigitte Schenke eilig ihr Handy holte und Fotos schoss, hielt Annita Hücking kurzerhand den Verkehr an und sorgte dafür, dass Mama Ente und ihre Küken sicher Richtung Treppenstufen an den Terrassen watscheln konnten. Enten könnten ab Geburt schwimmen - was auch sofort zu sehen war!

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