Musik und Foodtrucks / Verkaufsoffener Sonntag

Zweigeteilte Bilanz: So war das Stadtfest in Altena

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Gut gelaunt: Eines der vielen Helferteams.

Altena – In den Jahren ohne Schützenfest findet in Altena üblicherweise das Stadtfest statt. So auch am Wochenende. Über den Verlauf der Veranstaltung zog Stadtmarketing-Vorsitzender Alexander Schmitz am Sonntag eine zweigeteilte Bilanz.

„Am Samstagabend hätten wir uns ganz klar mehr Leute gewünscht“, so Schmitz. Insgesamt hätten das Konzert der Band „Partyinferno“ rund 300 Leute besucht.

Leider hatte es, unmittelbar bevor die Musiker auf der Bühne am Bungern starten wollten, angefangen zu regnen. Für diesen Fall waren extra Zelte und Pavillons aufgebaut worden. „Die Band war absolut genial“, so Alexander Schmitz. Dennoch habe die Abendveranstaltung die Erwartungen nicht erfüllt. Zuvor waren noch die Altenaer Band „Schwieriges Kind“ rund um Frontfrau Ina Wohlgemuth, das UnpluggedDuo „2you Music“ und die Bläserklasse des Burggymnasiums Altena aufgetreten.

Trotz der widrigen Umstände nahm es Ulrike Betzler-Hüttemeister, 2. Vorsitzende des Stadtmarketing-Vereins, gelassen: „Ich sehe das immer positiv, denn jeder hier strengt sich an.“ Obwohl die Stadt am Samstag leer gewesen sei, hätten sie in ihrem Laden mit vier Leuten bedient. „Möglicherweise haben die Leute gezielt ein Geschäft aufgesucht.“ Gestern zeigte sich hingegen ein anderes Bild. Bei trockenem Wetter füllte sich die Fußgängerzone mit zahlreichen Besuchern.

Altena feiert Stadtfest

Die Food Trucks mit einer Auswahl an Burgern, Pommes aus Süßkartoffeln, Waffeln oder Hot Dogs waren inzwischen vom Bungern in die Innenstadt umgezogen. Darüber hinaus zog der Shanty Chor aus Werdohl zahlreiche Besucher an und auch die Freiwillige Feuerwehr, vertreten mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr, hatte im wahrsten Sinne des Wortes einem besonderen Hingucker aufgefahren. „Wir haben das neueste Einsatzfahrzeug mit dabei. Das ‘HLF10“ist Anfang Mai in Dienst gestellt worden und bei der Löschgruppe Drescheid stationiert“, so Kai Spelsberg. Während sich die kleinen Besucher an einer Löschübung versuchen durften, probierten die Erwachsenen schweres Gerät aus. Später gab es dann auch noch Musik an wechselnden Orten.

Neben der Marching Band „Dixie Friends“ hatte sich auch noch die John Porno Band aus Lüdenscheid angesagt. Allerdings spielte letztere lediglich mit den beiden Brüdern Daniel und Markus Hartkopf und damit in kleiner Besetzung auf. Und dann war da auch noch die Band, die zwar schon seit zehn Monaten zusammen Musik macht, aber noch mit der Namensfindung beschäftigt ist. Dies waren neben Alexander Schmitz noch Nico Koslowski, Yvonne Waschke, Henning Marquardt und Yasin Gersch. Der Schlagzeuger Stefan Bäumer fehlte gestern. Neben viel Musik, gutem Essen und der Möglichkeit am Sonntag einkaufen zu gehen, vergnügten sich die Kinder auch mit dem Angebot des feuerroten Spielmobils.

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