Stadt will 2700 Lampen austauschen

ALTENA - Manchmal ist Sparen richtig, richtig teuer: 1,8 Millionen Euro will die Stadt im kommenden Jahr ausgeben, um 2700 Straßenleuchten auszuwechseln. Diese überraschende Mitteilung machte Stefan Jülich während der Etatberatungen des Stadtplanungsausschusses.

Mit diesem Vorschlag folgt die Verwaltung entsprechenden Hinweisen der Gemeindeprüfungsanstalt, die sich im Auftrag der Kommunalaufsicht intensiv mt Altenas Finanzproblemen beschäftigt und die hohen Ausgaben für die Straßenbeleuchtung kritisiert hatte. 350 000 Euro pro Jahr fallen allein für Strom an – ein Betrag, der sich durch den Einsatz moderner LED-Lampen um 60 Prozent reduzeren lasse, meinten die Prüfer.

Trotzdem sind 1,8 Millionen Euro natürlich viel Geld. Dass die Verwaltung es gerne auf einen Schlag ausgeben möchte, liegt an einem Förderprogramm: Mit 720 000 Euro würde sich das Land an der Investition beteiligen – die entsprechenden Anträge sind bereits gestellt. Flösse dieser Zuschuss, dann würde sich die Ausgabe in sieben Jahren amortisieren, rechnete Jülich den Kommunalpolitikern am Mittwochabend vor. Hinzu komme noch, dass das LED-Licht weniger wartungsintensv sei, was weitere Einsparungen erwarten lasse.

Ob und wie sich das ehrgeizige Programm umsetzen lässt, soll jetzt untersucht werden. Die Stadt will damit einen Fachplaner beauftragen. Die Politik hat scheinbar nichts dagegen: Diskussionsbearf zu diesem Vorschlag gab es keinen, der Ausschuss stimmte dem Bau-Etat und damit auch der geplanten Millioneninvetsition zu.

von Thomas Bender

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