Förderanträge für Rahmede und Evingsen

Was wird aus den Turnhallen?

Noch rollt der Ball in der Turn- und Sporthalle Rahmede. Zurzeit wird überlegt, was nach dem Auslaufen der Hauptschule hier möglicherweise passierenk ann.

Altena -  Was passiert mit der Turn- und Sporthalle in der Rahmede, wenn die Hauptschule am Standort Holensiepen 5 ausläuft? Eine Frage, die bereits seit Oktober 2013 intensiv diskutiert wird.

Damals riefen der Kommunalpolitiker Wolfgang Wilbers und Pfarrer Thorsten Brinkmeier sowie Ortsvorsteher Peter Semme alle Vereine des Ortsteils an einen Tisch. Gemeinsam wollte man überlegen, ob es eine Nachnutzung, etwa nach dem Modell „Generationentreff Knerling“, geben könnte.

Ob der Seniorenkreis Gute Laune, der Heimat- und Bürgerverein Rahmede, der Rahmeder Turnverein, der TuS Mühlenrahmede, der Ski-Club Rahmede, die Freie ev. Gemeinde Mühlenrahmede, die Ev. Freikirche Grünewiese, die Ev. Kirchengemeinde Rahmede oder die VHS Rahmede: Vertreter all dieser Gruppen setzten sich zusammen, entwickelten erste Pläne und Ideen.

Heute, knapp 16 Monate später, „ist noch nicht viel bewegt“, wie Wolfgang Wilbers auf Anfrage sagte. Aber die Gruppen, die bereits um den Heimat- und Bürgerverein und den TV Städt. Rahmede geschrumpft sind, wollen wieder reden. Dazu treffen sie sich am Donnerstag, 29. Januar im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche am Stockey. Mit im Boot ist dann aktiv auch Jens-Peter Fischer, der bekanntlich Peter Semme als Ortsvorsteher im Amt nach der Kommunalwahl ablöste.

Doch es gibt eine weitere „Baustelle“ in der Stadt. Stichwort: Auslaufen des Grundschulstandortes Evingsen. Dort, so sagte Thomas Schmitz als zuständiger Ortsvorsteher, sei man „ebenfalls im Gespräch.“ Wenig Konkretes war dem SPD-Mann zu entlocken, der aber feststellte, er sei in seiner neuen Eigenschaft als Ortsvorsteher nicht nur mit der Stadt, sondern auch mit allen Vereinen und den Bürgern im Dialog. „Die Vereine machen sich Gedanken“, stellte er kurz und knapp fest. Allerdings müsse man auch bedenken, dass sich die Immobilie im Besitz der Stadt befände und mögliche Lösungen immer mit nicht unerheblichen Kosten verbunden seien. Konkretes gäbe es deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu vermelden.

Ähnlich äußerte sich auf Anfrage Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein zur Rahmede und zu Evingsen. Er sagte, „wir bemühen uns von Stadtseite aus um eine Förderung in Richtung bürgerschaftliches Engagement.“ Dazu gäbe es bereits vielfache Kontakte, es sei aber noch zu früh, hierzu etwas zu sagen. Hollstein: „Ich stelle fest, sowohl die Ortsvorsteher als auch wir als Stadt haben die Probleme auf dem Schirm. Wir arbeiten daran.“. Von Johannes Bonnekoh

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