Ausreichend Kindergarten-Plätze

Kindergartenplätze sind in Altena in ausreichender Zahl vorhanden. Foto: Bonnekoh

Altena - „Kurze Beine – kurze Wege!“ Das gilt auch für die Kindergarten-Bedarfsplanung der Stadt. Damit befasste sich am Dienstag, 8. Spetember, der Jugendhilfe-Ausschuss im Ratssaal. Fazit einer angeregten Diskussion: Altena muss an der angedachten Planung bis zu den Jahren 2019/2020 aktuell nichts verändern.

Uwe Krischer, im Rathaus zuständiger Fachabteilungsleiter Jugend: „Wir können heute alle Rechtsansprüche auf einen Kindergarten-Platz im Stadtgebiet erfüllen, haben durch das Kindertagespflegebüro der Arbeiterwohlfahrt, Awo, sogar noch Luft nach oben.“ Das gelte auch für den Bereich der U3-Betreuung, wo noch viel Potential nicht nachgefragt werde.

Erstmals seit vielen Jahren könne die Stadt mit einer leichten Steigerung der Kinderzahlen arbeiten. „Wir wissen zumindest für die kommenden drei Jahre, was auf uns zukommt.“ Zwar schmilze der Überhang der Kindergarten-Plätze ab dem Jahr 2018 leicht, betroffen sei im wesentlichen aber nur die Stadtmitte. Doch auch für diesen Wohnbereich gab der Abteilungsleiter Entwarnung. Die Stadt verfüge in der Rahmede oder am Drescheider Berg sowie in Dahle und Evingsen noch über ausreichend Reserven.

Krischer drückte seine Hoffnung aus, „dass sich dieser Trend fortsetzen möge“, was Sprecher von CDU, SPD und Grünen ausdrücklich unterstützten. Uwe Kober, CDU: „Es gab schon eine schlimmere Kinderbedarfsplanung. Heute macht es Spaß, darüber zu diskutieren.“

Lutz Vormann, SPD, dankte besonders den Fördervereinen der Kindergärten. „Sie haben immer an uns geglaubt, investiert und in Richtung Zukunft gedacht.“ Für ihn sei die steigende Kinderzahl auch ein Zeichen in Richtung steigender Planungssicherheit für die Träger, „die der Stadt immer die Stange gehalten haben.“

Dr. Rita Rüth, Bündnis 90 / Die Grünen, erinnerte daran, dann man trotz aller Euphorie auch an die Gruppe der Flüchtlingskinder denke müsse. „Wir sollten sie früh abholen, das erspart auch in der Schule manche Probleme“. Krischer berichtete aktuell von 16 infrage kommenden Flüchtlingskindern in Altena. „Acht gehen schon in einen Kindergarten. Wir hätten weitere Kapazitäten.“

Der Ausschuss stimmte der Verwaltungsvorlage einstimmig zu.

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