Stadt drückt weiter Arbeitslosigkeit

ALTENA - 16 Arbeitslose weniger im Vergleich zum Vormonat verzeichnete die Altenaer Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit. Im April waren 670 Burgstädter ohne Job. Im Vorjahresvergleich waren zur gleichen Zeit 683 Altenaer ohne Arbeit.

Von den aktuell 670 Arbeitslosen sind 397 Männer und 237 Frauen. 100 sind Ausländer und 66 unter 25 Jahren. Ältere Arbeitslose haben es wie immer schwerer bei der Jobsuche: 126 Betroffene sind 55 oder älter. 101 gemeldete Kunden der Agentur sind auf der Suche nach einem Teilzeitarbeitsplatz. 37 Menschen ohne Job sind Schwerbehindert. Zu den sehr jungen Arbeitsuchenden zwischen 15 und 25 Jahren zählen 13 Personen. Als Langzeitarbeitslos gemeldet sind 280 Bürger. 463 und damit die große Mehrheit der Altenaer Arbeitslosen beziehen Leistungen nach Sozialgesetzbuch II (Hartz IV).

Eine Quote gibt es für Altena nicht seitens der Agentur für Arbeit, weil die Zahl ziviler Erwerbspersonen unter 15 000 liegt. Prozentual lässt sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat mit 2,3 ausdrücken, im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 1,9.

Mit Bürgern aus der von ihr mitbetreuten Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde kommt die Altenaer Geschäftsstelle auf eine Quote von 6,5 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 6,3 Prozent. Es meldeten sich 181 Personen neu oder erneut arbeitslos. Das sind acht weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 201 Personen ihre Arbeitslosigkeit, was eine Verbesserung um 44 darstellt. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 704 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 58 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 678 Abmeldungen von Arbeitslosigkeit.

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im April um eine Stelle auf 119 gestiegen. Im März hatte es 18 Arbeitsstellen mehr gegeben. Arbeitgeber meldeten im April 27 neueArbeitsstellen, was sechs weniger waren als noch vor einem Jahr.

Seit Januar gingen 160 Arbeitsstellen bei der Altenaer Geschäftsstelle ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 34. In ihrem Einzugsgebiet konnten von März bis April fünf Bürger aus Hartz IV herauskommen.

von Ina Hornemann

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