Mark-E als Partner

Gemeinsames Projekt: Stromtanken am Küstersort

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Dr. Andreas Hollstein, Lisa Flender, Marc Bunse und Jörg Pszolka (v.l.) an der neuen E-Auto-Ladestation am Küstersort. Für die Dauer der Strombetankung können Fahrzeughalter kostenlos an der Säule parken.

Altena -  Bis zu zwei Stunden kostenlos parken am Küstersort ist seit der Eröffnung der neuen E-Ladestation für Autos möglich. Wer sein Auto an der Wand des Kutscherhäuschens zum Tanken anschließt, muss kein Parkticket ziehen. Danach gilt aber, den Platz wieder zu räumen und für den nächsten E-Fahrer freizumachen.

Es war die städtische Klimaschutzbeauftragte Lisa Flender, die den zusätzlichen Ladestationsbedarf gesehen hat. Immer mehr strombetriebene Fahrzeuge befinden sich im Stadtgebiet, was vorzüglich in die langfristigen Nachhaltigkeitsziele passt. 

„Wir brauchen Ladestationen!“, erklärte Lisa Flender deshalb gegenüber Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, der sich dafür sofort offen zeigte. „Es gibt Fördergelder, die Frau Flender daraufhin beim Bund abgerufen hat. Und wir haben die Stadtwerke mit ins Boot geholt und die Mark-E als Partner angesprochen. 

So konnten wir eine Säule am Küstersort installieren und eine am Langen Kamp. Eine weitere auf dem neuen Park & Ride-Parkplatz wird folgen.“ Das erste Auto, das am Donnerstag Strom tankte, war der Dienstwagen von Mark-E-Vertreter Jörg Pszolka, der in diesem Zuge auch, die Technik erklärte. 

Der Smiley im Display gibt Auskunft über den Ladefortschritt. Das Gerät ist selbsterklärend.

Besitzer einer Drive-Card oder einer Kundenkarte der Mark-E registrieren sich an der Säule, die daraufhin den Anschluss frei gibt. Viele E-Auto-Fahrer erhalten beim Kauf ihres Fahrzeugs die Tankkarte. Falls nicht, bieten regionale Anbieter wie die Mark-E sie an. „Bei uns ist das mit dem Versprechen verbunden, dass zu den örtlich vereinbarten Tarifen auch in jedem anderen Bundesland und bei jedem anderen Stromanbieter geladen werden kann“, so Jörg Pszolka. 

Aufladen per QR-Code und Bezahl-App

Monatlich wird eine kilowattstundenscharfe Verbrauchsliste ins Haus geschickt. Sollte die Karte nicht zur Hand sein, kann ein QR-Code gescannt und eine Bezahl-App aktiviert werden. 

Am Küstersort ist die Säule mit zwei Ladestationen in direkter Nachbarschaft des Behindertenparkplatzes installiert. „Der wird verlegt“, erklärten Lisa Flender und Dr. Andreas Hollstein. 

Zudem wird künftig auch durch optische Abgrenzung auf der Straße und per Schild darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit zum Stromtanken in der Stadt besteht. Sorge, dass das eigene Auto nicht über die richtigen Anschlüsse verfügen könnte, müssen E-Auto-Fahrer nicht haben: „Mit der Herstellerfirma Mennekes hat sich ein Sauerländer Global-Player auf dem Markt durchgesetzt“, erklärt Hollstein mit Stolz auf die heimische Wirtschaft. 

„Volltanken“ dauert im Schnitt eine bis zwei Stunden bei einer Leistung von 22 Kilowatt.

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