Wettbewerb für neue Brücke läuft an

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Die Pontonbrücke über die Lenne könnte in diesem Jahr zum vorerst letzten Mal vom THW errichtet werden. ▪

ALTENA ▪ Das Technische Hilfswerk steht in den Startlöchern, um ein weiteres Mal die Pontonbrücke über die Lenne zu errichten. Vielleicht zum letzten Mal? Die Stadt hat nämlich jetzt den Gestaltungswettbewerb für eine dauerhafte Fußgängerbrücke an dieser Stelle in Gang gesetzt. Damit verbunden ist auch die Planung des Lenneparks zwischen Bahnhof und Fluss.

Der Bahnhof ist zu Fuß bisher nur über die in sechs Meter Höhe verlaufende Fritz-Berg-Brücke verbunden. Um diese Verbindung für Fußgänger – und Radfahrer – aufzuwerten, soll nun ein zweiter Brückenschlag her. Die ungenutzte Brachfläche am Bahnhof soll zugleich landschaftsarchitektonisch als „Lennepark” gestaltet werden.

Dabei werden auf der westlichen Seite der Lenne Aufenthalts- und Erlebnisräume am Fluss entwickelt. Die neue Fußgängerbrücke soll am Ostufer der Lenne die Verbindung zu der neu gestalteten Lennepromenade, dem Busbahnhof und dem Stadtkern darstellen. Gleichzeitig wird damit auch die Anbindung an den Aufzug zur Burg Altena verbessert.

Die neue Wegeverbindung wird auch Teil des Radwegs Lenneroute sein, die damit in Altena eine weitere Aufwertung erfährt.

Der nördliche Abschluss des Lenneparks soll durch einen Park & Ride Platz gebildet werden, der in die Gestaltung des Uferparks integriert ist. Die Wettbewerbsaufgabe ist Teil des Projektes „LenneSchiene“ der Regionale 2013, bei der in interkommunaler Zusammenarbeit von acht Gemeinden von Iserlohn bis Schmallenberg das Ziel verfolgt wird, ein regionales „Band” entlang der Lenne zu knüpfen.

Stadtplaner Roland Balkenhol rechnet im Übrigen mit einem zügigen Ablauf des Wettbewerbs und des anschließenden Planverfahrens. Bis zum 17. April können sich Teams aus (Landschafts-) Architekten und Bauingenieuren bewerben. Der eigentliche Wettbewerb startet dann am 6. Mai und endet am 18. Juli mit einer Sitzung des Preisgerichts.

Ziel ist es, die Brücke dann im Jahr 2014 zu bauen. „Das ist unsere Absicht“ erklärt der Stadtplaner. Aus dem Regionale-Topf können 30 000 Euro als Preisgeld bereit gestellt werden.

Beim THW bereitet man sich unterdessen darauf vor, noch einmal eine schwimmende Brücke über den Fluss zu schlagen. Die Aluminium- Pontonkonstruktion soll am Samstag, 13. April, aufgebaut werden. ▪ Thomas Keim

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