Stabwechsel im Schiedsmannsamt

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Klaus Trommer (r.) übergibt das Türschild an seinen Nachfolger Dietmar Flusche. ▪

ALTENA ▪ Einen Stabwechsel gab es am Dienstag am Amtsgericht: Als Schiedsmann wurde nach einer fünfjährigen Amtszeit Klaus Trommer verabschiedet. Gleichzeitig hieß Amtsgerichtsdirektor Dieter Neuhoff Dietmar Flusche als neuen Schiedsmann willkommen. Flusche wird Trommers Bezirk – Dahle, Evingsen und Nette – übernehmen.

Damit ist das Trio der Altenaer Schiedsleute wieder komplett. Für das Gebiet Stadtmitte, Mühlendorf und Freiheit ist Gabriele Kern zuständig, für die Rahmede dagegen Olaf Diembeck.

In einem kurzen Rückblick auf seine Tätigkeit sagte Trommer, er habe Altena als friedliche Stadt erlebt. Etwa drei Fälle habe er pro Jahr zu verhandeln gehabt. In der Rückschau könne er sagen, dass drei Viertel davon mit Erfolg – nämlich mit einem Vergleich – beendet werden konnten. Acht bis zehn Stunden habe er für einen jeden Fall aufwenden müssen. Den Löwenanteil der Fälle bilden Angelegenheiten des Nachbarschaftsrechtes. Für die Kontrahenten sei eine Schlichtung vor dem Schiedsmann im Übrigen eine recht günstige Angelegenheit. Trommer berichtete von Kosten in Höhe von 50 bis 70 Euro pro Fall. Amtsgerichtsdirektor Neuhoff dankte Trommer für seine Arbeit mit einer Ehrenurkunde des Landgerichtspräsidenten, für Rat und Verwaltung der Stadt hatte BM-Stellvertreter Stefan Kemper Blumen in den Stadtfarben mitgebracht. Kemper beschrieb sowohl Trommer als auch seinen Nachfolger als „idealtypische“ Besetzungen für ein solches Amt. Beide zeigten, so Kemper, was man unter bürgerschaftlichem Engagement verstehen könne, wenn sie ihre Kompetenz nach dem Berufsleben noch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. ▪ tk

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