Sprengschäden: Erstmals gehen Fenster zu Bruch

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Gerhard Kramer (r.) nahm die kaputten Fensterscheiben gefasst auf. „Es ist halt passiert“, sagte der Anwohner. ▪

ALTENA ▪ Gewackelt haben Fenster- und Schaufensterscheiben bei den diversen Sprengungen zum Burgaufzug schon häufig. Nun gingen erstmals einige Fensterscheiben zu Bruch.

„Es ist halt passiert“, kommentierte Gerhard Kramer, direkter Anwohner der unteren Burgaufzugs-Baustelle an der Lennestraße, das Zerbersten von zwei alten Einfachverglasungen. „Das ist ein Versicherungsfall“, beruhigte ihn Sprengmeister Timm Schnurbus. Er war – wie schon in den vergangenen Tagen – für die Sprengung zuständig. Auch auf der weiteren Lennestraße gingen einige kleine Fensterscheiben zu Bruch. „Die Schäden werden aufgenommen und reguliert“, sagte der Sprengmeister.

Dass er besonders viel „Schwarzpulver“ in die Sprengung, die gestern gegen 10.45 Uhr weit hörbar über die Innenstadt schallte, einbrachte, wollte er nicht bestätigen. Nach wie vor wird nach Plan „bis zu dreimal am Tag gesprengt.“ ▪ Johannes Bonnekoh

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