Fahrerin kann Auto gerade noch abstellen / Mutmaßliche Ursache steht fest

Sportwagen einer Altenaerin in Flammen: fast 100.000 Euro Sachschaden!

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[Update 14.29 Uhr] Lippborg/Altena - Den Muttertag 2019 wird eine Frau aus Altena nicht so schnell vergessen! Der Sportwagen eines Altenaers, in dem die 39-Jährige am Sonntagmorgen in Lippetal (Kreis Soest) unterwegs gewesen war, ging in Flammen auf – und das während der Fahrt.

Dabei hatte sie richtig Glück: Die 39-Jährige konnte "den Wagen noch auf dem Seitenstreifen zum Stehen bringen", sagt ein Pressesprecher der Kreispolizeibehörde in Soest. 

Sie hielt direkt vor einem Bauernhof an und konnte den Wagen noch rechtzeitig verlassen, bevor er in Flammen aufging. Sie rief die Feuerwehr. Der Alarm ging um 9.32 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Lippetal ein. 

Rund 30 Retter der Löschzüge Lippborg und Oestinghausen sowie der Rettungsdienst rückten aus. 

Mehrere Trupps löschen unter Atemschutz

Beim Eintreffen der Retter brannte der Wagen bereits lichterloh. Die Feuerwehr löschte die Flammen mit mehreren Trupps unter Atemschutz. 

Das Problem: "Die Karosserie bestand zu mehr als der Hälfte aus Aluminium. Das ist schwer zu löschen", erläuterte Marc Schlunz von der Feuerwehr Lippetal. Und es dauert lange. 

Sportwagen einer Altenaerin brennt im Kreis Soest aus

Bei anderen Wagen sei nicht so viel Aluminium in der Karosserie verbaut, was Löscharbeiten vereinfache. 

Um sicherzugehen, dass der Wagen auch wirklich völlig gelöscht war, baten die Retter den Landwirt des angrenzenden Hofs um Hilfe. Er kam mit seinem Traktor und hob die Überreste des Sportwagens hoch, damit die Feuerwehr per Wärmebildkamera kontrollieren konnte, ob es weitere Glutnester gab. 

Der Grund für den Brand war "vermutlich ein technischer Defekt", so ein Polizeisprecher. Das Auto war nicht mehr zu retten. Es brannte völlig aus. Die Schadenshöhe: 98.000 Euro. 

Durch das Feuer wurde auch ein angrenzender Baum in Mitleidenschaft gezogen. Und nicht nur das: Da ein Gemisch aus Betriebsstoffen und Löschwasser trotz aufgebauter Barrieren in den Graben gelangt war, musste auch ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde anrücken und das Wasser kontrollieren. Er hatte nichts zu beanstanden. Der Einsatz dauerte zwei Stunden.

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