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2200 Kilometer für den guten Zweck

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Von: Michael Koll

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Teilnehmen Sponsorenlauf Stadtwerke Fuelbecke
Jonas Günther nahm mit seinem Vater Günther an dem Lauf teil. Im Hintergrund Mitorganisator Hendrik Siebecke. © Michael Koll

Ein großer Erfolg war am Wochenende eine Sponsoringaktion der Stadtwerke: 220 Läufer liefen insgesamt 1100 Runden um die Fuelbecke, für Altenas Vereine kamen so 1100 Euro zusammen.

ltena – „Ich bin glücklich“, sagte Katharina Kisker leicht erschöpft und ihre Augen strahlten, als sie verkündete: „Ich bin gerade meinen ersten Halbmarathon gelaufen.“ Dabei sei sie doch eigentlich Badminton- und Tennisspielerin: „Ich laufe erst seit eineinhalb Jahren.“

Viele Halbmarathons und fast ein ganzer

Noch unterwegs war in diesem Augenblick ihre Freundin Vanessa Bauer, „ohne die ich das niemals geschafft hätte“, wie Kisker betonte. Mit weiteren Mitstreitern hatten sie sich auf etwas mehr als zehn Runden um die Fuelbecker Talsperre begeben. Am Ende des Samstagvormittags hatten sie damit ganz nebenbei auch noch eine erkleckliche Spende für ihren Verein, den TV Städtisch Rahmede, erlaufen.

Vor zwei Jahren hatten die Stadtwerke anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Freibads in Dahle für jeweils zehn Bahnen im Becken ebenso viele Euro an einen Verein gespendet, den sich die Teilnehmer aussuchen konnten. 51 Vereine profitierten seinerzeit davon.

Stadtwerke spendieren fünf Euro pro Runde

Jetzt zahlte der heimische Versorger fünf Euro pro Runde um die Talsperre, eine rund zwei Kilometer lange Laufstrecke. Das spornte auch Jonas Günther mächtig an. Der Fünfjährige ist frischgebackener Grundschüler. Und für den Förderverein der Grundschule Breitenhagen lief er dann auch Runde um Runde. Auf dem Weg um die Talsperre begleitete ihn sein Papa Christian Günther, der genau 30 Jahre älter als sein Filius ist: „Laufen ist einfach mein Lieblingssport“, sagte er.

Die Idee, um die Talsperre zu laufen, hatte Franziska Bayerl, die sich um das Marketing der Stadtwerke kümmert. Zusammen mit Vertriebsleiter Hendrik Siebecke kontrollierte sie, dass die Teilnehmer nicht nur spazieren gingen, sondern tatsächlich joggten.

„Eine Runde schafft aber jeder“, sagte Siebecke, der mit dieser leicht provokant klingenden Äußerung den ein oder anderen sicherlich anspornte, auch noch einmal eine zweite oder dritte Runde hinter sich zu bringen.

Im Schnitt fünf Runden pro Läufer

Franziska Bayerl hatte bis Sonntagnachmittag dann auch die gelaufenen Runden aufaddiert: „Nach unseren vorläufigen Daten wurden auf 1100 Runden 5500 Euro erlaufen“, sagte sie. Im Schnitt joggte jeder Läufer fünf Runden um die Fuelbecke „Wie viele verschiedene Vereine davon profitieren, müssen wir aber noch ausrechnen.“

Klar war indes folgendes: „Es wurden 30 Halbmarathons absolviert und sogar ein kompletter“, sagte Bayerl. „Ein weiterer Mann schaffte außerdem auch noch fast einen ganzen Marathon. Doch als ihm nur noch zwei Runden fehlten, musste er dann leider doch aufgeben.“

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