Spitzenresonanz auf Wettbewerb von Moviepilot

Apollo in Altena unter Deutschlands besten Kinos

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Das Apollo-Kino fasziniert Filmfans immer wieder. Viele stimmten für das inhabergeführte Haus ab.

Altena - Das Apollo-Kino hat es wieder geschafft: Seine Fans haben das Altenaer Lichtspielhaus erneut in die Top 100 im Wettbewerb „Deutschlands Lieblingskino“ gewählt. Wichtig ist Inhaberin Nicole Güldner aber noch etwas anderes.

Güldner reagiert natürlich mit ihrem Team und wird den Fragebogen der Wettbewerbs-Ausschreiber ausfüllen. „Wir freuen uns natürlich riesig, dass unsere Kunden wieder so fleißig für uns abgestimmt haben!“

Schon im Jahr 2017 hatte die Film-Plattform Moviepilot über Internet- und Social-Media-Kanäle nach schicken Kinos suchen lassen. Die Top-100-Platzierung hatte da Apollo auch da schon erreicht. 2018, als der Wettbewerb mittlerweile einen ordentlichen Bekanntheitsgrad hatte, stimmten noch viel mehr Kinofreunde bundesweit ab: Insgesamt wurden 42.796 Stimmen für 1209 Kinos abgegeben - über 42 Prozent mehr Beteiligung als im Vorjahr.

Damals drehte das Apollo-Team einen Videofilm, um sich der Jury vorzustellen. Dafür setzen die Mitarbeiter sogar eine Drohne ein, die scharf an der Hausfassade hinauf flog und so eine interessante Perspektive auf die Lage mitten auf der Nettestraße bieten konnte. Nicole Güldner als leidenschaftliche Hobby-Fotografin wird diesmal die Spiegelreflexkamera zücken und eine Fotopräsentation mitschicken. Bis Ende November muss die Bewerbung eingegangen sein. Der Preis wird im Januar auf der Münchner Filmwoche verliehen.

Suche nach dem Öko-Strohhalm

Weil sich im vergangenen Jahr stark das Thema Nachhaltigkeit in der Wirtschaft manifestiert hat, wird Nicole Güldner darauf in ihrer Bewerbung eingehen. „Einwegbecher hat es bei uns noch nie gegeben. Und wer im Foyer speist, der bekommt sein Essen auf Porzellan und mit richtigem Besteck serviert. Das sieht nicht nur gut aus, das schmeckt auch besser.“ Plastikmüll vermeiden ist erklärtes Ziel im Altenaer Kino.

„Aktuell sind wir auch auf der Suche nach einer ökologischen Strohhalm-Alternative, aber da sind wir bisher noch nicht auf ein zufriedenstellendes Ergebnis gekommen. Die Produkte auf dem Markt lösen sich zu schnell auf im Getränk, das ist leider kein appetitlicher Anblick und auch das Geschmackserlebnis leidet“, erklärt Güldner.

„Aber wir werden auch dafür eine Lösung finden“, ist sich die Chefin sicher. Jetzt trägt sie mit ihrem Team sämtliche Aktionen aus dem vergangenen Jahr zusammen, um sie in die Bewerbung einzupflegen. Kinofans können ab jetzt nicht mehr aktiv im Wettbewerb mitbestimmen. „Nun heißt es: Daumen drücken!“

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