B 236-Sperrung in Altena

Halteverbot: Der Rettungsweg ist gesichert

Solche Schilder werden an der Einmündung der Buchholzstraße aufgestellt.

ALTENA -  Die überraschende Nachricht von der bevorstehenden Sperrung der Bundesstraße 236 im Bereich Winkelsen hat die Behörden vor Ort in Aufregung versetzt. Sie erkannten auf Anhieb, dass eine Reihe von Problemen auf sie zukommen wird, wenn Teile des Stadtgebietes nur über weite Umwege zu erreichen sind.

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Am Dienstag trafen sich Vertreter von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr, um vor allem über die Situation im Buchholz und am Kohlhagener Weg zu sprechen. Dort droht ein Verkehrschaos, wenn diese Verbindung zwischen Lenne- und Nettetal als Schleichweg zum innerörtlichen Umfahren der Baustelle genutzt wird. Das wollen die Behörden schon deshalb nicht riskieren, weil die Strecke im Notfall für Feuerwehr und Rettungsdienst benötigt wird.

Beschlossen wurde deshalb:

- an der Einmündung der Buchholzstaße in die B 236 werden Schilder „Verbot der Einfahrt“ („Spardosenschild“) aufgestellt. Damit wird allen Verkehrsteilnehmern (auch den Anliegern) verboten, aus dieser Richtung in den Stadtteil zu fahren. Innerhalb des Buchholz gilt aber keine Einbahnstraßenregelung. Die Anwohner dürfen die Straßen sowohl in Richtung Nette als auch in Richtung Lennetal befahren.

- eine Ausnahme gilt nur für die MVG. Sie wird mit Kleinbussen den Schülerverkehr für durch die Baustelle von der Innenstadt abgeschnittene Straßen organisieren und darf dazu von unten in die Buchholzstraße fahren.

- Für den gesamten Straßenverlauf Buchholzstraße/Kohlhagener Weg wird während der Bauarbeiten ein absolutes Halteverbot verhängt. Nur so könne die Befahrbarkeit der Straßen für die großen Fahrzeuge der Feuerwehr gewährleistet werden, argumentierte Klaus Peter Trappe gestern.

Der Ordnungsamtsleiter räumte ein, das vor allem das Halteverbot für die Anlieger problematisch sei. Es sei aber auch in deren Interesse, wenn ein Verkehrschaos unterbunden werde, sagte er und kündigte Kontrollen sowohl der Polizei als auch der Stadt an. Das gelte auch für andere Bereiche. So befürchtet Trappe, dass Lkw trotz der Tonnagebeschränkung vermehrt den Hemecker Weg nutzen könnten. -  -ben.-

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